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Lotta-Leben: Tag 370

Es tut sich was bei unserer Maus … mit ihrer ersten Läufigkeit hat sie sich sichtlich verändert, ist anhänglicher, aufmerksamer, quatscht dafür den lieben langen Tag, schläft mehr … man merkt, dass sie sich verändert hat. Am Samstag haben wir auf den Social Walk verzichtet, die Erziehungsstunde fand leider nicht statt und so sind wir nach dem Menschen-Frühstück in den Wald gegangen. Dort lag ein bisschen Schnee herum in dem sie an der Schleppleine toben durfte. Es wurde viel geschnuppert und wir haben auch das eine oder andere Leckerchen gefunden. Mittag waren wir wieder zuhause … alles fein und 5 Km geschafft.

Für den Nachmittag hatten wir uns überlegt, auf die Senderwiese am Ortseingang zu gehen und es endlich mal “ohne Leine” zu versuchen …nach den Beobachtungen und Erfahrungen der letzten Tage hatten wir den Eindruck, dass es so langsam an der Zeit ist und das Ganze prima funktionieren wird. 

Gesagt, getan: nach kurzer Mittagsruhe sind wir gegen 14 Uhr 30 aufgebrochen und nachdem wir Nachbarsdackeline Fleur wieder bei uns aus dem Haus hatten sind wir zu Fuss zur Wiese rüber … Dort haben wir noch ein bisschen Sicherheitsabstand zwischen uns und die Bundesstraße gebracht und dann … Leine los. Einfach abgeleint und weiter gegangen … Lotta kam ganz brav mit. 

Hat mal vor uns, mal hinter uns geschnuffelt und ihre Freiheit irgendwie nicht so richtig mitbekommen … Rückrufe haben gut geklappt genau wie Sitz/Bleib … Wir sind ganz gemütlich über die riesige Wiese gestiefelt, hinterm Sender lang und haben uns letztendlich entschieden, durchs Gebüsch zum Hausler zu laufen und dann auf der Straße nach Hause … In den Büschen war Lotta dann wieder angeleint – nicht das ein aufspringender Hase die Alarmstart-Prozedur triggert … Über die Parkplatzwiese durfte sie dann wieder frei laufen und hat auch das prima gemeistert. An der Straße zurück kam aber doch aufgrund der Autos die Leine dran … Zuhause angekommen ging es direkt in die Wanne weil man sich ja auch im Pferdemist wälzen muss wenn man schon dran vorbekommt und die schwarzen Körperteile wie 4 Pfoten und Schnauze/Nase auch nicht sooo toll waren.

Danach war sie aber auch vollkommen platt … 12 Km sind doch ‘ne ganze Menge.

Und weil es so schön war und das Monster an die Luft muss haben wir einen großen Teil davon am Sonntag nochmal wiederholt und die große Wiese nochmal ganz genau abgesucht ob es nicht doch ein Weg zu finden ist der uns von da rüber zur hausler-Strasse bringtohne durch den Schlamm zu müssen … gefunden haben wir leider nichts. Dafür kennen wir nun die Dimension der Schfwiese ziemlich gut (sie ist wirklich riesig!). So waren wir nach 1 1/2 Stunden müde und rechtzeitig vor dem Schnee zu Hause.

Lotta-Leben: Tag 365

Pünktlich zum Geburtstag ist die klein Kröte frisch gewaschen und gepuschelt. Nach der Runde über Hausler-Hof und durch den Wald zur Senderwiese bei schönstem Sonnenschein (und damit tauenden Feldern) dringend nötig. Unterwegs haben wir Meister Lampe “getroffen” – auch da nur kurzes Interesse aber keine Ambitionen a la Attacke … Schön. Danach musste sie sich in einem frisch gepflügten Feld wälzen und dann … siehe oben. Nach Hause und ab in die  Wanne … mit Shampoo. Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich nochmal Fell nachgeschnitten (vor allem die Ohren) aber pünktlich zur Saison muss da wohl doch mal jemand mit Ahnung Hand anlegen …

Heute Abend feiern wir aber erstmal gebührend den ersten Geburtstag mit Hundekuchen und Geschenken … unter anderem bekommt sie ihre “eigenen” Kuschelsocken, ein neues Halsband und Zubehör für den Parkour (Hütchen und Slalom-Stangen, kann man auch als Sprunghindernisse aufbauen …). Und am Donnerstag ist der erste Abend zum Anti-Giftködertraining … und danach gehts dann wieder regelmäßig in die Schule.

Am Samstag waren wir noch beim Social Walk dabei – schön wars. Lotta war wieder mal die kleinste und jüngste aber das hat sie nicht gestört – war motiviert und brav (bis auf einen Ausbruch) aber das war auch nicht weiter wild … ich hab sie nicht richtig festgehalten und fupp, war sie einem anderen Hund hinterher … Ist aber auch ganz brav wieder zurück gekommen. Passt schon.

Lotta-Leben: Tag 359

Rechtzeitig zum Geburtstag am 10. Februar kamen wieder einmal Schere und Schermaschine zum Einsatz. Wir haben den Sonntag genutzt, das Lottchen schön zu machen. Gesicht etc. mit der Schere geschnitten, Rest (soweit wir drangekommen sind) mit der Schermaschine. Sie hat auch ganz lieb mitgemacht und alles tapfer über sich ergehen lassen. Und weil wir ja noch Anfänger sind, haben wir den 10mm Scherkopf genutzt und quasi nur drüber rasiert … eine amtliche Lagotto-Frisur sieht doch ganz anders aus und ausstellungstauglich wäre sie damit auch nicht. Da müssen wir noch weiter üben … oder doch 1x/Jahr den Profi ranlassen und dann nur regelmäßig die Spitzen schneiden 🙂

Im übrigen haben wir am Samstag das andere Lagotto-Mädchen in Hallberg kennen gelernt – Nähe Hoppelpiste war sie unterwegs. Sie heißt Amy, ist dunkelbraun mit weißen Sprengseln, knapp ein Jahr alt und stammt aus der Nähe von Memmingen.

Wir haben uns eine Weile unterhalten und uns gegenseitig unser Leid geklagt: Amy hat auch die Nase ständig am Boden, frisst ständig alles, hat ‘nen Sturschädel … woher kenne ich das nur? Auf jeden Fall wollen wir mal gemeinsam auf die Hundewiese … Sie geht mit Amy in Erching in die Schule – da gibt es wohl noch zwei Lagotti aus Ismaning …