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HiFi: the story continues …

Ich habe mich mal dem Thema Verkabelung gewidmet – aktuell hängen die Lautsprecher an recht preiswerten ELAC-Strippen und auch die XLR-Verbindung zwischen Cambridge CXN und Accuphase ist eher von fragwürdiger Qualität und Güte … Ein bisschen googlen, ein bisschen lesen … und schon ist wieder Ebbe im Geldbeutel. Gerade 2 x 3m gebrauchte Lautsprecherkabel Viablue SC-4 single wire mit Bananas und ein ordentliches Sommer Cable Epilogue QuadCore HighEnd | XLR gekauft – ich bin gespannt ob das wirklich einen Unterschied macht … hoffentlich kommen beide Kabel bis zum Wochenende an.

Irgendwie ist das auch die Büchse der Pandora … Motto: ist schon geil aber geht doch bestimmt auch noch geiler.

Dafür habe ich jetzt das Thema Linn LP12 ad acta gelegt – auch wenn ich den Klang liebe und mir das Teil optisch unheimlich gefällt – das ist einfach nicht mehr sinnvoll. Die Einstiegsdroge kostet knappe 5k und für die Geschwindigkeitsumschaltung muss man manuell den Durchmesser des Antriebsrades ändern oder zusätzliche 2k in die aktuelle elektronische Drehzahlregelung investieren? Och nee, so teuer sollte es dann doch nicht werden. Für den Moment muss es nun erstmal der TD126 tun (auch wenn der irgendwelche Antriebsgeräusche macht) und wenn ich ihn satt habe, kommt wahrscheinlich ein Rega P6 RS ins Regal. Kostet die Hälfte und ist vollständig – keine Dauerbaustelle. So viel schlechter als ein LP12 kann der gar nicht sein.

HiFi: jetzt wird’s strange

Heute habe ich endlich die 3 Regalmeter Schallplatten neu sortiert, alphabetisch geordnet etc. Jetzt greife ich blind ins Regal und was ziehe ich: einer meiner Lieblingsplatten! Dire Straits – Brothers in Arms – mögen der Spass beginnen!

Ach so – Update vom CXN100: nach Reset und Anbindung per Netzwerkkabel ist alles okay – läuft wie am Schnürchen – stundenlang!

 

Cambridge CXN100 reset

und läuft wieder wie ein Glöckchen … so mag ich das. Und wenn’s alle halbe Jahre mal ‘nen Neustart braucht – sei’s drum. Aktuell läuft er – auch über mehrere Stunden – sowohl als Streamer für Apple Music als auch als DAC für den CD-Transport. Trotzdem wäre es schön wenn Cambridge Audio auch den bereits verkauften Geräten hin und wieder mal ein Update spendieren würde … so macht es ein bisschen den Eindruck von “aus den Augen, aus dem Sinn”.

Und trotzdem gibt es da im Hinterkopf immer diese Stimme die fragt, wie es wohl wäre wenn …

Cambridge stresst …

Stress mit dem CXN100 Netzwerkplayer – am Wochenende hat er sich regelmäßig nach einer guten Stunde Spielzeit (meist CD-Wiedergabe via CXC) erhängt und einen kompletten Neustart hingelegt. Gestern Abend hab ich ihn dann resettet und werde ihm auch statt WLAN ein Kabel spendieren – schauen wir mal ob das Besserung bringt … nervt schon! Wird das nicht besser, liefert er gerade gute Argumente für einen Accuphase CD-Player und dann kommt das Cambridge-Zeug komplett weg – schade … die aktuelle Kombi aus E-4000, CXN/CXC gefällt mir ja eigentlich sehr gut

Update: anscheinend hat der Werksreset geholfen (oder das LAN-Kabel) – jedenfalls läuft die Kiste seit einer guten Stunde ohne Problem. Wahrscheinlich machst gleich wieder “knack” …

CD-Sammlung

Am Wochenende habe ich endlich mal meine CD-Sammlung in meinen Discogs-Account gebaggert bzw. einfach alles neu erfasst – interessant was man so alles findet … sollte den ganzen Haufen wohl doch endlich mal sortieren und eine Stelle finden, ihn auch aufzustellen. Da werden ein paar Bücher im Arbeitszimmer weichen müssen … Vinyl steht dann auch irgendwann an – ist nur leider viel mehr Arbeit weil kaum Barcodes drauf sind …

Angekommen II

the story continues …

Mit dem Einzug des Dicken hat sich auch meine komplette Verkabelung, DAC-Nutzung etc. geändert. Früher waren die einzelnen Zuspieler direkt am CXA angeschlossen – jetzt gehen Streamer und CD-Transport an den besseren DAC vom CXN – und das hört man. Recht deutlich sogar bei entsprechenden Aufnahmen. Gerade läuft Katie Melua – Live at the Royal Albert Hall aus 2023 … sauber aufgenommen, gut produziert – klingt phantastisch. Ist die Aufnahme / Produktion Mist hört mans aber leider auch 🙁

Da muss ich wohl sämtliche CDs im Bestand nochmal hören wenn das so deutlich ist …

Angekommen …

Heute Mittag war es endlich soweit – nach einer frühen und vor allem nassen Hunderunde habe ich mich gegen 12 Uhr auf den Weg nach München gemacht um den Cambridge CXA gegen den Accuphase einzutauschen – hat Spass gemacht. Es gab einiges zu sehen, viele an Informationen und ein interessantes Gespräch – natürlich auch zu weiteren Investitionen. Der Linn LP12 ist schon sehr schön oldschool und würde hervorragend passen 🙂 Weihnachten steht vor der Tür 🙂

Nach einer guten Stunde (leider ohne Kaffee) ging es dann zurück. Ok – erstmal die Kiste in den ersten Stock wuchten … und in Ruhe stehen lassen – Lotta geht vor. Wir sind dann erst einmal eine Runde ins Kieswerk und an die Isar gegangen, haben trainiert, gespielt und gebadet.

Dann ging es aber los: als erstes die restlichen Cambridge-Komponenten neu verkabeln (CD-Transporter CXC per S/PDIF an den DAC CXN), alle noch anzuschließenden Kabel  seitlich bereit legen, Regalbrett rein, Höhe passend justieren und …  dann geht endlich der Karton auf und die 25+ Kg werden ins Regal gewuchtet – optisch ein Highlight! Strom dran (phasenrichtig), XLR vom CXN rein und – einmal durchatmen – einschalten! Es leuchtet, es riecht dezent nach neuer Elektronik – sicherheitshalber den Lautstärkeregler kontrollieren bzw. erstmal auf 0, Eingang wählen, Musik vom Mac streamen und langsam aufdrehen …

Sting – Fields of Gold (die Rijksmuseum-Aufnahme). Himmel, klingt das gut – ich habe ja gestern noch eine längere Abschiedssession mit dem Cambridge gemacht und war schon im Zweifel, ob es das wirklich wert sein könnte … Ja, es ist es! Definitiv – das ist der ultimative Vollverstärker (für mich). Kann mir nicht vorstellen, dass das noch besser klingen kann … und wenn, liegt es nicht am Verstärker. Es klingt einfach grundsätzlich besser – der Accuphase hat die Bässe viel besser im Griff als der CXA, klingt “runder”, straffer, gediegener als vorher … leider merkt man das auch direkt bei schlechten Aufnahmen – die werden leider jetzt nochmal deutlich schlechter. Nach einer guten Stunde mit viel skippen und Tracks anspielen im Streamer erstmal abschalten und den Plattenspieler dran. Hm, klingt leicht anders als vorher – nicht so deutlich wie am Streamer aber schon besser. Liegt aber sicherlich daran, dass mein Vinyl-Konsum eher moderat und der Thorens auch nicht mehr der hellste ist … wird sich in den nächsten Wochen zeigen wenn mehr auf dem Dreher läuft … Und einspielen muss sich der neue ja auch noch … Eventuell muss ich auch nochmal die DIP-Schalter vom Phono-Zweig nachjustieren … keine Ahnung was der Kollege da eingestellt hat. Aber so macht das alles wirklich Spaß.

Als Nächstes kommt der Fernseher fest an die Wand; danach wird aus dem Regal ein passend hohes Rack gebaut und die Komponenten neu aufgestellt – vor allem für Plattenspieler eine bequeme Höhe zum auflegen und dann schauen wir mal … Da gäbe es ja nicht nur einen LP12 sondern auch noch so einen champagnerfarbenen CD-Player im Gegenwert einer Niere …