Spass mit der Telekom

Irgendwann im letzten Jahr hatten wir wieder einmal Mega-Spass mit unserem Festnetzanschluss und vor allem dem damit verbundenen DSL – nix ging mehr (kommt öfter bei uns vor – warum auch immer; liegt nie an uns). Anyhow – irgendein Telekom-Mitarbeiter hat der Dame des Hauses als Wiedergutmachung und als “Vorsorge für weitere Ausfälle” einen WLAN-Router mit SIM-Karte fürs LTE-Netz zukommen lassen – natürlich “für Sie kostenfrei” und bla bli blub. Auf der letzten Telekom-Rechnung ein Jahr nach der Aktion taucht nun eine erste Gebührenforderung für den Krempel (den wir im übrigen nur  einmal für einen Funktionstest genutzt hatten). Also kündigen!

Leichter gesagt als getan – ich habe gestern Abend geschlagene 2 1/2 Stunden in verschiedenen Portalen, Apps, Emails verbracht um allein die dazu nötigen Informationen zu finden. Was für Knallchargen … Vertrag verlängern, mehr Geld bezahlen, … geht alles mit einem Klick – kündigen benötigt allerdings auch noch die Unterschrift der Erziehungsberechtigten, das OK des Statsministers für Telekommunikation, 2 Elfenhaare und 5 Gramm Einhornstaub.

Bin gespannt auf die nächste Rechnung …

Lotta-Leben: Tag 900

Wir waren früh morgens in den Feldern unterwegs – Lotta wie inzwischen üblich im Freilauf. Plötzlich entfernt sie sich weit auf eines der abgeernteten Felder, kommt auch nur sehr unwillig zu mir zurück, hält einen ordentlichen 20-Meter – Sicherheitsabstand zu mir.

Grund: sie hat einen ollen Knochen gerochen und sicherheitshalber fix geborgen – nicht das da noch andere Hunde dran gehen … So eine kleine Kröte! Aber ihre Nasenleistung ist einfach genial.

Anderes Beispiel heute früh: wir gehen auf eine kleine Morgenrunde nachdem sie kurz im Garten war in Richtung Felder … Hinter der Bundesstraße musste erstmal das Morgen-Häufchen raus. Danach ging es dann nicht mehr weiter sondern stark schnuffelnd und sehr zielgerichtet zurück: sie hat tatsächlich gerochen, dass Anne ihr Futter hingestellt hat – über eine Entfernung von ca. 400 Meter mit einer stark befahrenen Bundesstrasse dazwischen. Ich würde wirklich gern mal erfahren, wie diese Nase funktioniert!

Lotta-Leben: Tag 893

Gestern war der letzte Termin vom Apportierkurs und wir hatten trotz kleiner Runde viel Spaß. Das Thema taugt ihr wirklich auch wenn wir noch das eine oder andere verstärkt üben müssen – und es lässt sich prima in den normalen Tagesablauf integrieren. So einen Dummy kann man ja auf der Spazierrunde auch mal schnell ins gebüsch fallen lassen und den Hund suchen schicken … das hat echt was und ist viel effektiver als zum Beispiel Man-Trailing wo doch die meiste Zeit mit Warten verbracht wird …

Lotta-Leben: Tag 891

Nachdem der daily walk gestern Nachmittag recht lang war haben wir Abends noch ein wenig Apportieren im Garten geübt und vorher noch drinnen ein kleines Experiment gemacht: aus zwei kleinen, auf die Seite gekippten Lack-Tischen (IKEA) habe ich eine “Wand” gebaut mit einem kleinen Spalt zwischen den Platten. Dort wurde ein Leckerchen durchgeschoben und Lotta sollte es sich holen. Zuerst hat sie versucht, mit Pfoten und Zunge durch den kleinen Spalt an den Keks zu kommen was aber nicht funktioniert hat. Dann gab es eine kurze Frust-Phase mit nach dem Motto “ich will das aber haben” bis sie sich etwas zurückgenommen hat. Plötzlich hat es “Klick” gemacht – sie hat ihren Weg um das Hindernis herum genommen und sich den Keks geholt. Das ganze haben wir noch 2x wiederholt. Bei der ersten Wiederholung ähnlich wie im ersten Versuch: ich will das haben und Genöhle aber der Weg um den Tisch herum wurde schneller gefunden. Im 3. Versuch ging es noch schneller … gutes Mädchen. das Experiment werden wir so ähnlich öfter  mal wiederholen!

Danach haben wir im Garten zuerst ein wenig apportiert – zunächst mit werfen und holen, dann mit verstecken und suchen – hat jedes mal gut funktioniert und sie hat bis auf den ersten Versuch den Dummy auch tatsächlich bis zu mir getragen. Danach noch ein wenig mit dem Frisbee spielen und Zergeln – Lotta glücklich!

Lotta-Leben: Tag 890

Aktuell hat unser Mädchen so ihren eigenen Kopf – morgens eine Runde gehen wird gern mal ignoriert; im Freilauf entwickelt sie auch so ihre eigenen Ideen und gehorcht nicht immer – vor allem wenn etwas für sie spannend riecht. Das muss wieder besser werden denn die Abstände bei denen sie dann ganz schnell angeflitzt kommt werden größer (und mir zu groß) – immerhin kommt sie grundsätzlich auch wenn gelegentlich die “zu mir” – Pfiffe auch mal überhört werden können.

Grundsätzlich bin ich aber ziemlich stolz das ich sie endlich laufen lassen kann. Jagdverhalten hat sie bei mir noch nie wirklich gezeigt: Rehe und Hasen werden angeschaut aber sie geht nicht hinterher – Fasane und Rebhühner sind da schon eher ‘ne Herausforderung aber solange die in irgendwelchen Hecken rumhüpfen sind sie anscheinend sicher! Kommen uns andere Hunde, Radfahrer oder Spaziergänger entgegen, kommt sie in der Regel sofort zu mir und wartet brav bis die Sache “geklärt” ist.

Ansonsten ist in dieser Woche schon der letzte Termin vom Apportier-Training – nehmen wir den Dummy mit auf eine Runde und sie muss ihn suchen oder holen hat sie Spaß – kommt Ablenkung dazu oder ein zweiter Dummy, ein anderer Gegenstand wird es schwierig für sie – da ist sie komplett auf den Dummy eingenordet. Das man auch mal ein Stöckchen werfen und zurückbringen kann ist bei ihr aktuell noch nicht verdrahtet 🙂 Aber grundsätzlich ist das ein schöner Zeitvertreib und eine gute Übung unterwegs – hat sich gelohnt und ist einfacher in unser “Programm” einzubauen als das Mantrailing.