Lotta-Leben: Tag 831

Jetzt ist die Maus schon mehr als 2 Jahre bei und mit uns … so schnell vergeht die Zeit und aus dem Häufchen Hund, den wir am 29.4.2024 am Bodensee abgeholt haben ist eine stolze Lagöttin geworden. Gerade ist sie in ihrer 3. Läufigkeit, markiert wo es nur geht und ist ganz offensichtlich auf der Suchen nach ihrem Liebhaber … nix da, Du bleibst ein anständiges Mädchen – obwohl sie wahrscheinlich auch eine tolle Hunde-Mama wäre …

Vorgestern waren wir Mittags mit ihren Freunden Onida und Joshi am Isar-Deich unterwegs – alle drei im Freilauf und es war so schön anzusehen, wie sie miteinander umgehen. Lotta aufgrund ihrer Läufigkeit etwas gechillter im Umgang mit Joshi aber immer noch gut drauf. Ganz am Anfang als gerade “Leine los” war sprang ein Reh ein paar Meter vor uns aus der Deckung – alle drei keine Reaktion. Supergut! Rückruf als uns ein anderer Hund entgegen kam hat auch auf Anhieb funktioniert – ich bin mächtig stolz auf uns!

Gestern ging es nach dem Mittag auf eine große Runde hinterm Hausler – zwar an der Schleppleine weil man weiss ja nie wer da um die Ecke biegt und sie war wieder super-toll. Rückruf klappt selbst in schwierigen Situationen, sie kann locker bei mir traben wenn ich das will (ist aber noch ausbaufähig!), sie kommuniziert mit mir, schaut wenn sie vor ist ob ich noch da bin und ob sie weiter darf … wirklich super-schön.

Heute morgen kam sie kurz nach dem Frühstück um 6 Uhr wie ein Sondereinsatzkommando zu mir ins Schlafzimmer gebrettert – voller Tatendrang und Energie! Uns gestern Abend mussten wir nach der Tagesschau nochmal auf eine große Runde raus – schließlich musste sie noch ihre Werbe-Flyer zum Thema “willige Lagöttin sucht Lebenspartner” im Ort verteilen …

Kaum zu vergleichen mit dem wilden Wirbelwind von vor einem Jahr … also dranbleiben und weiterhin viel Freude mit ihr haben!

Oops, I did it again

Letzte Wochen ‘ne neue Batterie für die Versys geholt und eingebaut, heute endlich mal eine Runde zur Tankstelle gedreht und den gefühlt 10 Jahren alten Sprit mit neuem aufgemischt. Laut Statistik (kann das stimmen?) hat die letzte Tankfüllung noch 1,429 / Liter gekostet. Ist wohl schon eine ganze Weile her … aber die Karre fährt noch und ich habs auch noch nicht komplett verlernt. Also sind wir einmal zum warm werden am Flughafen nach Schwaig raus gefahren … in Summe keine 30 Kilometer aber besser als gar nichts und wie es aussieht kann sie auch im Mai oder Juni (dann nach unserem Urlaub) zum TÜV. Nur die Reifen sind ein wenig alt … Wenn ich mich nicht täusche ist die letzte Tour tatsächlich fast zwei Jahre her – müsste der Weg zum TÜV 2024 gewesen sein …

Ist für den Weg ins Büro also durchaus auch wieder eine Option … Komischerweise sind aber Helm und Stiefel ziemlich eng – bin ich etwa gewachsen?

Update: Heute noch spontan TÜV-Termin gebucht für HU/AU und alles paletti – bin also in 2026 schon mehr gefahren als in 2024&2025 zusammen 🙂 Macht schon auch Spaß nur fehlt ein bisschen die Übung / Gewohnheit … die kommt aber nur durch mehr fahren – Mist, irgendwas ist ja auch immer …

 

 

Lotta-Leben: Tag 815

Der Tag begann wie üblich gegen 6 Uhr mit “raus in den Garten” und “ich hab Kohldampf”. Dann ging es mit Herrchen auf eine kleine Runde Richtung Ortsende – natürlich mit Leckerchen am Baum, viel Geschnuffel und auf dem Rückweg Genöhle und Frust. Nach einer etwas deutlichen Ansage waren dann aber auch die Fronten geklärt und wir konnten halbwegs zivilisiert nach Hause. Nach dem obligatorischen “Pfoten abputzen” gab es die erste Runde Augentropfen bevor Madame sich in ihr Körbchen verzog und Herrchen bei der Arbeit unterstützte. Mittags ging es dann mit dem Auto in die Felder wo auch Onida und Joshi kurz darauf ankamen – zu dritt sind wir an der Wildbrücke vorbei die Waldrunde gegangen … standesgemäß war unser Lottchen schon nach den ersten 500 Metern weiss-braun unterwegs – hatten wir doch direkt am Bach geparkt so wie natürlich gleich einmal durch musste. Naja, kennen wir ja … Dann wurde ausgiebig Joshi malträtiert bis auch mal eine deutliche Ansage zu hören war … so ging es dahin. Wild war keines unterwegs und so durften die 3 die ganze Zeit im Freilauf bleiben – die kleinen Rückrufübungen hat sie aber auch souverän absolviert und kam immer direkt zu mir zurück wenn ich gerufen hab. Am Ende der Runde sind dann die beiden Blondies nochmal gemeinsam in den Bach – Joshi zum singen und Steine suchen, Lotta für die Stöckchen … Der Rest des Tages wurde bis auf eine kleine Spielrunde im Garten “verpennt”. Leider habe ich keine Fotos gemacht aber wie die beiden Buddies auf der mehr als kniehoch bewachsenen Graswiese tobten war schon schön anzusehen …

Am letzten Wochenende waren wir noch zur 2. Man-Trailing-Stunde in Erding – da hat sie ihre Sache auch sehr gut gemacht. Der erste Trail war einfach zu einfach für sie (das Ziel stand 30 Meter vor ihr im Gebüsch) und Lottchen hat sich einfach das Geruchstarget gegriffen und ist erstmal damit spielen gegangen. in der zweiten Runde hat sich die Runnerin zwar wirklich im Gebüsch versteckt aber bei Lotta war der Jagdinstinkt geweckt und sie hat sich zielsicher bewegt und Katja sofort gefunden – gut gemacht. Angesichts der Temperaturen von deutlich über 20° haben wir es dann aber auch gut sein lassen und sind mit Schleppleine in die Kiesgrube gegangen – Schnuffeln, baden, spielen.

Lotta-Leben: Tag 806

Gestern waren wir beim Grundlagen-Kurs “Mantrailing” in Taufkirchen/Vils. Mit den zwei Trainerinnen Susanne und Sonja haben sich in Summe 7 Hunde an den Grundlagen des “Man Trailing” versucht – unsere Prinzessin war aufgrund der Wartezeiten natürlich ziemlich “on fire” und wenn sie dann “dran” war kaum zu bremsen. Zu ihrem Glück war ihr “Schatz” Joshi mit von der Partie und da die Autos direkt nebeneinander standen hatten sich die beiden zwischendurch viel zu erzählen.

Für die Menschen gab es die nötigen theoretischen Grundlagen, ein bisschen Materialkunde und nebenbei lecker Essen (die Fellnasen haben natürlich auch etwas bekommen) und so gingen die Stunden schnell vorüber. Jeder Hund durfte 3x “trailen” – manche weniger, andere mehr und eine übermotiviert aber für alle war es ein schöner Tag mit viel Spaß, Sonne, Lob und vielen Leckerchen!

Nach Abschluß des Kurses sind wir noch mit Sabine und ihren beiden in Hallbergmoos ins Kieswerk und haben sie rennen, spielen und baden lassen … bei dem tollen Wetter ein passender Abschluß des Tages. Danach Hundedusche, Futter, kurzer Powernap und schon waren Lottas Batterien wieder aufgeladen und wir mussten tatsächlich nochmal raus und die neuesten Nachrichten auf dem Hundeweg wegschnuffeln … unermüdlich, das Monster!

Lotta sucht …

wir nähern uns dem Ziel

Sony 1.4 50mm GM

Lieferung am Donnerstag hoffe ich … ich freu mich 🙂 Preislich schmerzhaft aber gerade noch erträglich … So langsam muss ich mal mein Canon EF-Equipment an den Mann bringen … da könnte Zielfoto für 2-3 Spezialitäten ein ganz brauchbarer Markt sein … Versuch macht klug!

Mein neuer bester Freund im Garten

ist – neben Lotta – ein Bosch Häcksler. Nach langem Nachdenken ist nun doch so eine Kiste bei uns eingezogen – vor allem weil der riesige Haufen vom letzten Herbst noch rumlag und das Zeug immer so aufwendig zu entsorgen ist. Jedenfalls hab ich mir gedacht, Versuch macht klug und ich hab mir so ein Trumm angelacht. Lieferung hat leider 4 Wochen gedauert aber nun ist er ja da. Am Mittwoch nach Lieferung ausgepackt, zusammengebaut (waren nur 3 Teile!) und kurz ausprobiert – geht. Donnerstag Abend und Samstag in Summe 90 Minuten mit dem Teil geackert und der Berg ist weg! Geil! Äste bis ungefähr 4 Zentimeter Durchmesser hat der weg wie nichts – Probleme machen eher die dünnen und weichen Sachen wie die Zweige vom Rotdorn aber wenn die gut trocken sind geht das auch durch. Das Ergebnis sind Schnitzel im Durchmesser des Materials und ungefähr 1 Zentimeter dick – ich habs jetzt überwiegend unter den Kompost gemischt damit es sich schnell zersetzt und Schimmelbildung verhindert –  bin gespannt wie der Kompost nächstes Jahr ausfällt. 

Bei der Gelegenheit hab ich auch endlich mal wieder den Kompost umgesetzt und den erdigen Teil als Füllmaterial für die Buddellöcher aufgebraucht – interessant wie lange Eierschale zum Verrotten braucht! Jetzt hoffe ich, dass das Monster die Löcher nicht gleich wieder aufgräbt …

Eine Hecke zum Grundstücksende haben wir bei der gelegenheit auch noch gepflanzt – 4 Hortensien unterschiedlicher Farbe als Abschluß und vor allem um die gräßliche Mauer zu verdecken. Jetzt wo die Koniferen weg sind stört sie doch ziemlich. Angeblich werden die Hortensien bis 3 Meter groß (brauchen dann natürlich eine Rankhilfe) aber in einem Jahr sehen wir hoffentlich schon erste Erfolge – vorausgesetzt, Miss Lagotto gräbt sie nicht wieder aus …