Die T$%*$% von der Telekom

Mittwoch abend bei sonnigem Sommerwetter … Internet wird unterirdisch langsam. Hm, mal aufm Router schauen: statt der üblichen 90/<40 MBit liegen nur noch 10/20 an – aha, ist mal wieder so weit. Am Donnerstag zum Arbeiten schonmal den 5G-Ersatz-Router bereitgelegt und Ticket bei der Telekom aufgemacht. Irgendwann gegen Mittag kommt der Rückruf aufm Handy … authentifizierung wie üblich schwierig aber wir haben es hinbekommen … “Ja, da ist tatsächlich eine Störung zu sehen – da muss ein Kollege der Technik vor Ort kommen.” Termin für Samstag zwischen 12 und 16 Uhr vereinbart und der Port-Reset im Rahmen der Analyse steiger uns auf <70/20MBit – zum Arbeiten völlig okay.

Samstag mal eben Platz am Hausanschluß und an der Telefondose freigeräumt; Telekom meldet sich vorher telefonisch und klingelt wenig später. Zur Telefondose bitte. Problem beschrieben – “Bandbreite eingebrochen und deutlich weniger als vereinbart!” “Ich hab gerade gemessen und sehe <70/20!” “Ja, sagt mein Router auch aber sonst haben wir <90/<40 – die will ich wieder haben.” “Ok – wo steht denn ihr Router?” “Da im Regal! Die FritzBox!” “Was’n das da?” “Eine Unify-Firewall!” “Ja das kann dann ja auch nicht gehen – das ist alles Mist – haben sie keinen FritzBox Repeater?” “Was hat denn eine Firewall mit einem Repeater zu tun?” “Die müssen sie wegmachen und die der Fritzbox nutzen – dann gehts auch problemlos. Mit dem Zeug haben wir nur Ärger und überhaupt …” (Weitschweifige Erklärung ohne Sinn und Verstand folgt …)

Ich (sehr deutlich): “Packen Sie ihr Zeug zusammen und raus!” “Ja aber … dann gehts doch nicht!” “Mir egal – raus hier! Schönen Tag noch!” Er trabt zornschnaubend von dannen … 10 Minuten später verliert der Router seine Verbindung, meldet sich neu an – mit den üblichen 90/40 MBit … Aha … muss wohl an der Firewall liegen

Einmal nicht mit Idioten …

 

Tele-Überlegung …

Als ich vor 3 Jahren ins Sony-Lager wechselte, habe ich mit dem 2.8/24-70GM angefangen und um den Tele-Bereich abzudecken ein Sony FE 100-400 G relativ günstig dazu gekauft bis der Kontostand wieder Lust auf das damals nagelneue und einfach unverschämt teure 2.8/70-200 GM II hatte.

Alternativen wie Sigmas 2.8/70-200 waren angekündigt, standen aber noch in den Sternen. Jedenfalls habe ich den Kauf nie bereut denn es ist häufig im Einsatz und 100-400 sind eine schöne universelle Brennweite. Ok, Lichtstärke könnte besser sein aber nun ja … Jedenfalls ist es viel häufiger im Einsatz als das später erworbene 2.8/70-200 GM II – eine an sich geniale Linse aber das 100-400 ist halt flexibler. Die 30mm “unten rum” vermisse ich nahezu nie aber die 200mm “oben raus” machen den Unterschied. Immer beide mitzunehmen ist angesichts von Größe und Gewicht auch keine Option und so bleibt das super-geile 70-200 leider oft im Schrank zu Hause während das 100-400 Licht und Motive sieht.

Da könnte man doch mal überlegen,  beide zu verkaufen und durch das neue Sony 4.5/100-400 GM zu ersetzen. Sollte ich wohl mal ernsthaft in Erwägung ziehen denn a) wäre es vermutlich sichtbar besser als mein jetziges 100-400 und b) ist es einfach schade um das saugute aber auch sauteure 70-200 im Schrank.

Lotta-Leben: Tag 838

Beamten-Lagotto! Wir haben einen Lagotto-Beamten …

Es ist einfach unglaublich: angesichts der herrschenden Temperaturen haben wir am Montag angefangen, die Mittags-/Nachmittagsrunde in die Abendstunden und ins Grüne / an den Bach oder See zu verlegen. Heute – Freitag – kam ich gegen 18 Uhr 30 aus dem Büro und wurde sofort und nachdrücklich aufgefordert, mein Zeug zu packen und mit ihr rauszufahren für die Abend-Bade-Runde. Demnächst zieht sie ihr Geschirr selbst an und hat die Stiefel schon im Maul damit’s endlich losgeht oder wartet schon an der Straße auf mich … das kann ja noch heiter werden. Wenn sich doch andere – gewünschte – Verhaltensweisen auch mal so schnell manifestieren würden … Zum Glück haben wir ab nächster Woche Urlaub und können wieder ein bisschen gegensteuern.

HiFi review

Nach einem Jahr mit dem neuen Dali / Cambridge – Setup mal ein kurzes Fazit (eben lief Pink Floyd – Dark Side of the Moon, jetzt Mark Knopfler – One take radio sessions) vom Mac über den Streamer und es klingt einfach nur geil – Marks Stimme perlt einfach aus Speakern und ich sehe ihn vor mir wenn ich die Augen schließe: eine Arschbacke auf ‘nem Barhocker. wie immer in dieser lässigen, schleicht schludrigen Art spielen und singen. Die Studio-Musiker stehen 2-3 Schritte hinter ihm – Orgel, Bass, Schlagzeug-Set (muss gleich mal schauen wer bei der Aufnahme mitgespielt hat – die üblichen Verdächtigen sind es jedenfalls nicht).

Anyhow – sowohl MK als auch die (viel zu wenigen) Die Straits – Aufnahmen klingen phantastisch über die Anlage. In der richtigen Stimmung seh’ ich Kate Bush den Hügel stürmen, Billy Joel das Shea-Stadium planieren, den Boss die USA abreissen … für meine alten Ohren einfach nur eine phantastisch klingende, teure aber ihren “Preis werte” Anlage … hätte ich mal schon viel früher machen sollen.

Streaming ist einfach ein Komfort-Gewinn ohne Ende (der leider auch zum schnellen skippen verleitet) – ob das nun unbedingt der CXN sein musste  oder ob der Wiim-Puck das gleiche geliefert hätte ist völlig egal. Der Kauf hat nur einmal weh getan – ist wie bei Apple – einmal Schmerz für ewigen Spaß!

Obacht: inzwischen besteht ca. 1/3 meines Musik-Konsums aus Klassik; selbst Wagner hat es auf die Playlist geschafft – ich bin erstaunt, begeistert und getriggert – kann so falsch also gar nicht sein! Was könnte da passieren, wäre wir nicht in der 10k-Liga unterwegs sondern einfach noch ‘ne 10er-Potenz höher? Zum Beispiel mit Sonus Faber, Backes & Müller, Silbersand, Accuphase oder Burmester, … Irgendwann muss ich das einmal herausfinden

Lotta-Leben: Tag 837

Nach einer ausgiebigen Morgenrunde im Wald mit abschließendem Bad im Bach gings Abends nochmal raus. Unterwegs haben wir mit der Pfeife geübt – Stopp/SItz und “zu mir” … lief gut. Auch sitzen lassen und weggehen außer Sicht hat einmal gut und einmal solala geklappt – sehr schön. Leider waren keine Rehe unterwegs aber gegen Ende der Runde ist sie dann nochmal ins wachsende Getreidefeld gestromert und schwupps – flog ein Fasan auf – also die Nase funktioniert gut aber das das Verhalten darf ich ja nicht gut finden 🙂

Zum Anfang der Runde waren noch andere Hunde am Bach. Wir sind ein bisschen weiter Richtung Wasserwerk gefahren damit es keinen Stress gibt. Kaum ausgestiegen kam auch schon ein Rotti angebrettert – zum Glück habs ich rechtzeitig bemerkt. Einmal kräftig “Stopp” gebrüllt saß er da und hat dann auch auf den Abruf vom Frauli reagiert – Gefahr entschärft, Lotta happy weil keine schlechte Erfahrung gemacht wurde.

Auf dem Rückweg kamen uns noch die Malamuten entgegen – die mussten aus dem Auto angebellt werden. Was das nun wieder soll?

Lotta-Leben: Tag 835

wir haben die Nachmittags-Runde auf den Abend verlegt – bei tagsüber 30+° sicherlich eine sinnvolle Idee. Dazu schön im Schatten bleiben und alles ist gut. Daher geht’s zum Hausler raus – da gibt es auch genug Möglichkeiten, zwischendurch im Bach oder am Wasserwerk nachzutanken.

Vorgestern haben wir auf der Abendrunde 2 Rehe getroffen – keine Regung ihnen nachzugehen. Wäre auch mit der Schleppleine nur begrenzt machbar aber nein, gar nichts … läuft! Einziger Beschwerdegrund: Herrchen sammelt unterwegs nicht genug Stöckchen für den Abschluss im Bach – das muss besser werden!