Lotta-Leben: Tag 911

Ein weiteres Rätsel des Lagotto-Lebens konnte gelöst werden: wir haben immer mal wieder Tage, an denen wir morgens unsere Runde starten und sie auf einmal “ums verrecken” nicht mehr weiter gehen will … heute war wieder so ein Tag. Wir sind noch über die Landstrasse gekommen aber dann war auch ganz schnell der Spaß vorbei und sie ist keinen Meter mehr gegangen. Also nach Wartezeit zurück (hat heute eh keinen Sinn) – Lotta im Galopp – nach Hause. Schon im Flur gequietsche und “ich will unbedingt in die Küche”. Grund des ganzen: Frauchen hat als wir weg sind ihr Futter vorbereitet … das riecht sie anscheinend über mehrere 100 Meter … Wahnsinn!

Spass mit der Telekom

Irgendwann im letzten Jahr hatten wir wieder einmal Mega-Spass mit unserem Festnetzanschluss und vor allem dem damit verbundenen DSL – nix ging mehr (kommt öfter bei uns vor – warum auch immer; liegt nie an uns). Anyhow – irgendein Telekom-Mitarbeiter hat der Dame des Hauses als Wiedergutmachung und als “Vorsorge für weitere Ausfälle” einen WLAN-Router mit SIM-Karte fürs LTE-Netz zukommen lassen – natürlich “für Sie kostenfrei” und bla bli blub. Auf der letzten Telekom-Rechnung ein Jahr nach der Aktion taucht nun eine erste Gebührenforderung für den Krempel (den wir im übrigen nur  einmal für einen Funktionstest genutzt hatten). Also kündigen!

Leichter gesagt als getan – ich habe gestern Abend geschlagene 2 1/2 Stunden in verschiedenen Portalen, Apps, Emails verbracht um allein die dazu nötigen Informationen zu finden. Was für Knallchargen … Vertrag verlängern, mehr Geld bezahlen, … geht alles mit einem Klick – kündigen benötigt allerdings auch noch die Unterschrift der Erziehungsberechtigten, das OK des Statsministers für Telekommunikation, 2 Elfenhaare und 5 Gramm Einhornstaub.

Bin gespannt auf die nächste Rechnung …

Lotta-Leben: Tag 900

Wir waren früh morgens in den Feldern unterwegs – Lotta wie inzwischen üblich im Freilauf. Plötzlich entfernt sie sich weit auf eines der abgeernteten Felder, kommt auch nur sehr unwillig zu mir zurück, hält einen ordentlichen 20-Meter – Sicherheitsabstand zu mir.

Grund: sie hat einen ollen Knochen gerochen und sicherheitshalber fix geborgen – nicht das da noch andere Hunde dran gehen … So eine kleine Kröte! Aber ihre Nasenleistung ist einfach genial.

Anderes Beispiel heute früh: wir gehen auf eine kleine Morgenrunde nachdem sie kurz im Garten war in Richtung Felder … Hinter der Bundesstraße musste erstmal das Morgen-Häufchen raus. Danach ging es dann nicht mehr weiter sondern stark schnuffelnd und sehr zielgerichtet zurück: sie hat tatsächlich gerochen, dass Anne ihr Futter hingestellt hat – über eine Entfernung von ca. 400 Meter mit einer stark befahrenen Bundesstrasse dazwischen. Ich würde wirklich gern mal erfahren, wie diese Nase funktioniert!

Lotta-Leben: Tag 893

Gestern war der letzte Termin vom Apportierkurs und wir hatten trotz kleiner Runde viel Spaß. Das Thema taugt ihr wirklich auch wenn wir noch das eine oder andere verstärkt üben müssen – und es lässt sich prima in den normalen Tagesablauf integrieren. So einen Dummy kann man ja auf der Spazierrunde auch mal schnell ins gebüsch fallen lassen und den Hund suchen schicken … das hat echt was und ist viel effektiver als zum Beispiel Man-Trailing wo doch die meiste Zeit mit Warten verbracht wird …

Lotta-Leben: Tag 891

Nachdem der daily walk gestern Nachmittag recht lang war haben wir Abends noch ein wenig Apportieren im Garten geübt und vorher noch drinnen ein kleines Experiment gemacht: aus zwei kleinen, auf die Seite gekippten Lack-Tischen (IKEA) habe ich eine “Wand” gebaut mit einem kleinen Spalt zwischen den Platten. Dort wurde ein Leckerchen durchgeschoben und Lotta sollte es sich holen. Zuerst hat sie versucht, mit Pfoten und Zunge durch den kleinen Spalt an den Keks zu kommen was aber nicht funktioniert hat. Dann gab es eine kurze Frust-Phase mit nach dem Motto “ich will das aber haben” bis sie sich etwas zurückgenommen hat. Plötzlich hat es “Klick” gemacht – sie hat ihren Weg um das Hindernis herum genommen und sich den Keks geholt. Das ganze haben wir noch 2x wiederholt. Bei der ersten Wiederholung ähnlich wie im ersten Versuch: ich will das haben und Genöhle aber der Weg um den Tisch herum wurde schneller gefunden. Im 3. Versuch ging es noch schneller … gutes Mädchen. das Experiment werden wir so ähnlich öfter  mal wiederholen!

Danach haben wir im Garten zuerst ein wenig apportiert – zunächst mit werfen und holen, dann mit verstecken und suchen – hat jedes mal gut funktioniert und sie hat bis auf den ersten Versuch den Dummy auch tatsächlich bis zu mir getragen. Danach noch ein wenig mit dem Frisbee spielen und Zergeln – Lotta glücklich!