Heute Mittag war es endlich soweit – nach einer frühen und vor allem nassen Hunderunde habe ich mich gegen 12 Uhr auf den Weg nach München gemacht um den Cambridge CXA gegen den Accuphase einzutauschen – hat Spass gemacht. Es gab einiges zu sehen, viele an Informationen und ein interessantes Gespräch – natürlich auch zu weiteren Investitionen. Der Linn LP12 ist schon sehr schön oldschool und würde hervorragend passen 🙂 Weihnachten steht vor der Tür 🙂
Nach einer guten Stunde (leider ohne Kaffee) ging es dann zurück. Ok – erstmal die Kiste in den ersten Stock wuchten … und in Ruhe stehen lassen – Lotta geht vor. Wir sind dann erst einmal eine Runde ins Kieswerk und an die Isar gegangen, haben trainiert, gespielt und gebadet.
Dann ging es aber los: als erstes die restlichen Cambridge-Komponenten neu verkabeln (CD-Transporter CXC per S/PDIF an den DAC CXN), alle noch anzuschließenden Kabel seitlich bereit legen, Regalbrett rein, Höhe passend justieren und … dann geht endlich der Karton auf und die 25+ Kg werden ins Regal gewuchtet – optisch ein Highlight! Strom dran (phasenrichtig), XLR vom CXN rein und – einmal durchatmen – einschalten! Es leuchtet, es riecht dezent nach neuer Elektronik – sicherheitshalber den Lautstärkeregler kontrollieren bzw. erstmal auf 0, Eingang wählen, Musik vom Mac streamen und langsam aufdrehen …
Sting – Fields of Gold (die Rijksmuseum-Aufnahme). Himmel, klingt das gut – ich habe ja gestern noch eine längere Abschiedssession mit dem Cambridge gemacht und war schon im Zweifel, ob es das wirklich wert sein könnte … Ja, es ist es! Definitiv – das ist der ultimative Vollverstärker (für mich). Kann mir nicht vorstellen, dass das noch besser klingen kann … und wenn, liegt es nicht am Verstärker. Es klingt einfach grundsätzlich besser – der Accuphase hat die Bässe viel besser im Griff als der CXA, klingt “runder”, straffer, gediegener als vorher … leider merkt man das auch direkt bei schlechten Aufnahmen – die werden leider jetzt nochmal deutlich schlechter. Nach einer guten Stunde mit viel skippen und Tracks anspielen im Streamer erstmal abschalten und den Plattenspieler dran. Hm, klingt leicht anders als vorher – nicht so deutlich wie am Streamer aber schon besser. Liegt aber sicherlich daran, dass mein Vinyl-Konsum eher moderat und der Thorens auch nicht mehr der hellste ist … wird sich in den nächsten Wochen zeigen wenn mehr auf dem Dreher läuft … Und einspielen muss sich der neue ja auch noch … Eventuell muss ich auch nochmal die DIP-Schalter vom Phono-Zweig nachjustieren … keine Ahnung was der Kollege da eingestellt hat. Aber so macht das alles wirklich Spaß.
Als Nächstes kommt der Fernseher fest an die Wand; danach wird aus dem Regal ein passend hohes Rack gebaut und die Komponenten neu aufgestellt – vor allem für Plattenspieler eine bequeme Höhe zum auflegen und dann schauen wir mal … Da gäbe es ja nicht nur einen LP12 sondern auch noch so einen champagnerfarbenen CD-Player im gegenwert einer Niere …