Lotta-Leben: Tag 914

The heat goes on – ist immer noch tagsüber barbarisch warm. Gestern waren mittags kurz vom Sender zum Hausler-See. 15 Minuten schwimmen, 2 x 1Km laufen und Lotta war müde bis abends.

Heute früh mussten wir mal wieder eine laaange Schnuffelrunde durch hallberg machen: gleich an der Ecke hat sie eine Spur aufgenommen und dann mussten wir die lange Runde durch die Siedlung im ZickZack ablaufen damit Madame herausfinden konnte wer das war. gerade eben sind wir weil es wieder so heiss ist zum baden gefahren: parken beim Hausler, einmal ums Wasserwerk herum an den Bach zum Stöckchen suchen und wieder zurück. da gabs aber Mecker weil ihr das nicht gereicht hat. Also haben wir auf dem Parkplatz noch 10 Minuten lan im Schatten an unseren Apportierkünsten gearbeitet: simples “apport” und “such!” im Wechsel – 10 Minuten haben völlig gereicht. Wiederspruchslos gings ins Auto und jetzt schläft sie erstmal auf meinen Füssen 🙂

Sommer ’26 – es bleibt heiß

und wird wohl auch absehbar nicht besser – im Büro ist es ab Mittag unerträglich und so langsam geht mir der Ventilator im Dauerlauf ziemlich auf den Keks. Nachts wird es nicht wirklich kühler und Lotta plagt sich auch mit der Hitze … wechselt alle 5 Minuten den Liegeplatz, arbeitet sich dann von oben nach unten durchs Haus … bleibt dann mal ne Stunde bei mir liegen weil da noch am ehesten kühle Luft von draussen reinkommt … Es tut mir ja leid aber ich kann leider auch nichts machen … da müssen wir jetzt durch und fürs nächste Jahr besser planen – wenn das so weitergeht muss eine kleine mobile Klimaanlage her

Lotta-Leben: Tag 911

Ein weiteres Rätsel des Lagotto-Lebens konnte gelöst werden: wir haben immer mal wieder Tage, an denen wir morgens unsere Runde starten und sie auf einmal “ums verrecken” nicht mehr weiter gehen will … heute war wieder so ein Tag. Wir sind noch über die Landstrasse gekommen aber dann war auch ganz schnell der Spaß vorbei und sie ist keinen Meter mehr gegangen. Also nach Wartezeit zurück (hat heute eh keinen Sinn) – Lotta im Galopp – nach Hause. Schon im Flur gequietsche und “ich will unbedingt in die Küche”. Grund des ganzen: Frauchen hat als wir weg sind ihr Futter vorbereitet … das riecht sie anscheinend über mehrere 100 Meter … Wahnsinn!

Spass mit der Telekom

Irgendwann im letzten Jahr hatten wir wieder einmal Mega-Spass mit unserem Festnetzanschluss und vor allem dem damit verbundenen DSL – nix ging mehr (kommt öfter bei uns vor – warum auch immer; liegt nie an uns). Anyhow – irgendein Telekom-Mitarbeiter hat der Dame des Hauses als Wiedergutmachung und als “Vorsorge für weitere Ausfälle” einen WLAN-Router mit SIM-Karte fürs LTE-Netz zukommen lassen – natürlich “für Sie kostenfrei” und bla bli blub. Auf der letzten Telekom-Rechnung ein Jahr nach der Aktion taucht nun eine erste Gebührenforderung für den Krempel (den wir im übrigen nur  einmal für einen Funktionstest genutzt hatten). Also kündigen!

Leichter gesagt als getan – ich habe gestern Abend geschlagene 2 1/2 Stunden in verschiedenen Portalen, Apps, Emails verbracht um allein die dazu nötigen Informationen zu finden. Was für Knallchargen … Vertrag verlängern, mehr Geld bezahlen, … geht alles mit einem Klick – kündigen benötigt allerdings auch noch die Unterschrift der Erziehungsberechtigten, das OK des Statsministers für Telekommunikation, 2 Elfenhaare und 5 Gramm Einhornstaub.

Bin gespannt auf die nächste Rechnung …

Lotta-Leben: Tag 900

Wir waren früh morgens in den Feldern unterwegs – Lotta wie inzwischen üblich im Freilauf. Plötzlich entfernt sie sich weit auf eines der abgeernteten Felder, kommt auch nur sehr unwillig zu mir zurück, hält einen ordentlichen 20-Meter – Sicherheitsabstand zu mir.

Grund: sie hat einen ollen Knochen gerochen und sicherheitshalber fix geborgen – nicht das da noch andere Hunde dran gehen … So eine kleine Kröte! Aber ihre Nasenleistung ist einfach genial.

Anderes Beispiel heute früh: wir gehen auf eine kleine Morgenrunde nachdem sie kurz im Garten war in Richtung Felder … Hinter der Bundesstraße musste erstmal das Morgen-Häufchen raus. Danach ging es dann nicht mehr weiter sondern stark schnuffelnd und sehr zielgerichtet zurück: sie hat tatsächlich gerochen, dass Anne ihr Futter hingestellt hat – über eine Entfernung von ca. 400 Meter mit einer stark befahrenen Bundesstrasse dazwischen. Ich würde wirklich gern mal erfahren, wie diese Nase funktioniert!