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Verstärker-Blödsinn II

Gestern kam der Anruf: abholbereit am Samstag. Wir bauen noch die Phono-Platine ein und schalten den ECO-Modus ab und dann treffen wir uns Samstag gegen Mittag …

Heute Abend also noch ein letztes Mal Cambridge hören – dann abbauen, saubermachen, und einpacken. Evtl noch das Rack umbauen damit der neue auch einen angemessenen Platz bekommt!

Nach der Hunderunde Samstag Nachmittag darf er sich dann einspielen – ich freu mich … Und nein, es wird kein Hegel, kein Lyngdoff, kein … sondern ein Accuphase E-4000! Endgegner!

Feiertag …

Gerade habe ich meinen Cambridge CXA 81 Mk II verkauft … und einen Accuphase E-4000 inkl. Phonomodul bestellt … Wenns gut läuft steht er Samstag Mittag bei mir 🙂

Preis? Besser nicht fragen …

Nächster Schritt: AD-Wandler-Modul je nachdem ob der Cambridge CXN damit besser klingt oder nicht. Der rührige Verkäufer wollte mir auch gleich noch einen passenden CD-Player ans Herz legen – so ein Schlingel 😉

Btw.: Project Phono-VV zu verkaufen … und als nächstes gehen die beiden Thorens-Dreher weg und werden durch einen Linn LP12 oder etwas vergleichbares ersetzt …

Verstärker-Blödsinn

Da mir meine (neue) Anlage so viel Freude bereitet – auch mit dem Entdecken klassischer Musik (stehe gerade auf Barock-Konzerte und Brahms) – denke ich ernsthaft über einen neuen Vollverstärker nach. Nicht das der Cambridge nicht seinen Job erstklassig erledigen würde aber ein Accuphase war schon immer mein Traum … Jetzt habe ich mal spasseshalber bei einem Händler nach einem Inzahlungnahme-Angebot für einen E-4000 inkl. Phono-Modul angefragt … ich bin gespannt aber unter 8k wird wohl nichts gehen … Soll ichs machen?

Ich schaue natürlich auch auf dem Gebrauchtmarkt nach Vorgängermodellen oder einem E-4000-Fehlkauf … hier mal die Startjahre der Vorgängermodelle

E-4000 2021/2022
E-480 2018
E-470 2015
E-460 2010
E-450 2007
E-408 2003

Bis runter zum E-470 käme für mich aktuell in Frage – früher ist es mir dann doch “zu alt” auch wenn die Geräte nahezu unzerstörbar sind – aber irgendwann werden die Ersatzteile knapp und und und …

Andererseits könnte es gut sein, dass das Projekt noch ein wenig warten muss – ich habe mir gerade meinen ersten 3D-Drucker bestellt …

Sting – The Night Watch

Sehr schönes Akkustik-Konzert von Sting und Dominic Miller im Rahmen der Arte-Konzertreihe

Sounds like art: Sting – The Night Watch (Live at the Amsterdam Rijksmuseum)

12 Lieder von Police und aus seinen Solo-Projekten:

  • Message In A Bottle
  • The Last Ship
  • The Night The Pugilist Learned How To Dance (*****)
  • Island Of Souls
  • All This Time
  • What Say You, Meg?
  • Roxanne
  • Shape Of My Heart (****)
  • Every Little Thing She Does Is Magic (****)
  • Fields Of Gold (*****)
  • Fragile (****)
  • Every Breath You Take (****)

HiFi review

Nach einem Jahr mit dem neuen Dali / Cambridge – Setup mal ein kurzes Fazit (eben lief Pink Floyd – Dark Side of the Moon, jetzt Mark Knopfler – One take radio sessions) vom Mac über den Streamer und es klingt einfach nur geil – Marks Stimme perlt einfach aus Speakern und ich sehe ihn vor mir wenn ich die Augen schließe: eine Arschbacke auf ‘nem Barhocker. wie immer in dieser lässigen, schleicht schludrigen Art spielen und singen. Die Studio-Musiker stehen 2-3 Schritte hinter ihm – Orgel, Bass, Schlagzeug-Set (muss gleich mal schauen wer bei der Aufnahme mitgespielt hat – die üblichen Verdächtigen sind es jedenfalls nicht).

Anyhow – sowohl MK als auch die (viel zu wenigen) Die Straits – Aufnahmen klingen phantastisch über die Anlage. In der richtigen Stimmung seh’ ich Kate Bush den Hügel stürmen, Billy Joel das Shea-Stadium planieren, den Boss die USA abreissen … für meine alten Ohren einfach nur eine phantastisch klingende, teure aber ihren “Preis werte” Anlage … hätte ich mal schon viel früher machen sollen.

Streaming ist einfach ein Komfort-Gewinn ohne Ende (der leider auch zum schnellen skippen verleitet) – ob das nun unbedingt der CXN sein musste  oder ob der Wiim-Puck das gleiche geliefert hätte ist völlig egal. Der Kauf hat nur einmal weh getan – ist wie bei Apple – einmal Schmerz für ewigen Spaß!

Obacht: inzwischen besteht ca. 1/3 meines Musik-Konsums aus Klassik; selbst Wagner hat es auf die Playlist geschafft – ich bin erstaunt, begeistert und getriggert – kann so falsch also gar nicht sein! Was könnte da passieren, wäre wir nicht in der 10k-Liga unterwegs sondern einfach noch ‘ne 10er-Potenz höher? Zum Beispiel mit Sonus Faber, Backes & Müller, Silbersand, Accuphase oder Burmester, … Irgendwann muss ich das einmal herausfinden

Thorens revival II

Der Besuch in GÖ hat mir neben einem guten Regalmeter LPs auch einen Thorens TD 126 Mk III mit Mission Tonarm und ELAC Tonabnehmer beschert … stammt aus den frühen 80gern. Ein neuer Riemen ist bereits montiert, der Rest sieht ganz gut aus. Am Wochenende werde ich noch das Lager warten und dann ist er wieder fit für 20 Jahre 🙂 So steht das gute Stück nun frisch geputzt neben meiner Cambridge – Elektronik und befeuert via einer gebraucht gekauften Project Phono-Box die Dalis … Sieht schon geil aus, das aktuelle Setup!

 

An die Wand kommt demnächst noch der große Sony-TV und ein kleiner DVD/BR-Player – Ton über die Anlage und dann kann ich endlich mal die Adele – BR in angemessener Qualität geniessen … und die anderen Konzert-DVDs auch.

Thorens revival

Nach dem reinigen und ölen des Lagers hat der TD165 reichlich komische Geräusche gemacht (irgendwo ist der Innenteller angeschlagen). Gestern hab ich ihn nochmal zerlegt und im Detail angeschaut – Ursache war ein Teil der Transportsicherung, das mit dem Innenteller an einer Stelle kollidiert ist. Komisch, ist aber so. Abgeschraubt und weg damit – nun läuft er wieder rund. Bei der Gelegenheit auch gleich noch den Tonarm eingestellt, Auflagekraft justiert (zum Glück lag im Karton noch ein Zettel mit den Werten) – im Lauf der Woche bekommt er noch einen neuen Riemen und dann sollte er erstmal ‘ne Weile funktionieren. Manchmal dreht er beim Start gegen die Laufrichtung los – Ursache ist wohl ein Kondensator, der “kurz vor kaputt” ist aber den tausche ich später mal … Und demnächst zieht ja Stefans TD 126 bei mir ein

Die manuelle Tonarm-Anhebung am Ende der Platte ist auch am Ende ihrer Kräfte und den Transrotor-Mitlaufbesen habe ich bislang nicht finden können … schade.