Monthly Archives: April 2026

Lotta-Leben: Tag 806

Gestern waren wir beim Grundlagen-Kurs “Mantrailing” in Taufkirchen/Vils. Mit den zwei Trainerinnen Susanne und Sonja haben sich in Summe 7 Hunde an den Grundlagen des “Man Trailing” versucht – unsere Prinzessin war aufgrund der Wartezeiten natürlich ziemlich “on fire” und wenn sie dann “dran” war kaum zu bremsen. Zu ihrem Glück war ihr “Schatz” Joshi mit von der Partie und da die Autos direkt nebeneinander standen hatten sich die beiden zwischendurch viel zu erzählen.

Für die Menschen gab es die nötigen theoretischen Grundlagen, ein bisschen Materialkunde und nebenbei lecker Essen (die Fellnasen haben natürlich auch etwas bekommen) und so gingen die Stunden schnell vorüber. Jeder Hund durfte 3x “trailen” – manche weniger, andere mehr und eine übermotiviert aber für alle war es ein schöner Tag mit viel Spaß, Sonne, Lob und vielen Leckerchen!

Nach Abschluß des Kurses sind wir noch mit Sabine und ihren beiden in Hallbergmoos ins Kieswerk und haben sie rennen, spielen und baden lassen … bei dem tollen Wetter ein passender Abschluß des Tages. Danach Hundedusche, Futter, kurzer Powernap und schon waren Lottas Batterien wieder aufgeladen und wir mussten tatsächlich nochmal raus und die neuesten Nachrichten auf dem Hundeweg wegschnuffeln … unermüdlich, das Monster!

Lotta sucht …

wir nähern uns dem Ziel

Mein neuer bester Freund im Garten

ist – neben Lotta – ein Bosch Häcksler. Nach langem Nachdenken ist nun doch so eine Kiste bei uns eingezogen – vor allem weil der riesige Haufen vom letzten Herbst noch rumlag und das Zeug immer so aufwendig zu entsorgen ist. Jedenfalls hab ich mir gedacht, Versuch macht klug und ich hab mir so ein Trumm angelacht. Lieferung hat leider 4 Wochen gedauert aber nun ist er ja da. Am Mittwoch nach Lieferung ausgepackt, zusammengebaut (waren nur 3 Teile!) und kurz ausprobiert – geht. Donnerstag Abend und Samstag in Summe 90 Minuten mit dem Teil geackert und der Berg ist weg! Geil! Äste bis ungefähr 4 Zentimeter Durchmesser hat der weg wie nichts – Probleme machen eher die dünnen und weichen Sachen wie die Zweige vom Rotdorn aber wenn die gut trocken sind geht das auch durch. Das Ergebnis sind Schnitzel im Durchmesser des Materials und ungefähr 1 Zentimeter dick – ich habs jetzt überwiegend unter den Kompost gemischt damit es sich schnell zersetzt und Schimmelbildung verhindert –  bin gespannt wie der Kompost nächstes Jahr ausfällt. 

Bei der Gelegenheit hab ich auch endlich mal wieder den Kompost umgesetzt und den erdigen Teil als Füllmaterial für die Buddellöcher aufgebraucht – interessant wie lange Eierschale zum Verrotten braucht! Jetzt hoffe ich, dass das Monster die Löcher nicht gleich wieder aufgräbt …

Eine Hecke zum Grundstücksende haben wir bei der gelegenheit auch noch gepflanzt – 4 Hortensien unterschiedlicher Farbe als Abschluß und vor allem um die gräßliche Mauer zu verdecken. Jetzt wo die Koniferen weg sind stört sie doch ziemlich. Angeblich werden die Hortensien bis 3 Meter groß (brauchen dann natürlich eine Rankhilfe) aber in einem Jahr sehen wir hoffentlich schon erste Erfolge – vorausgesetzt, Miss Lagotto gräbt sie nicht wieder aus …

Lotta-Leben: Tag 791

Gestern – Sonntag – gings nach der laaangen Morgenrunde (Wald und Felder an der Schleppleine) und der danach obligatorischen Dusche (Vorwäsche im Bach aber es hat genieselt und wenn sie über die Felder wuselt ist sie halt richtig dreckig) kam dann der Lagotto-Friseur. Also Frauchen und Herrchen schnappen sich die Kröte und legen Hand an – immer wieder ein Kampf aber irgendwann gibt sie doch auf und lässt das meiste geschehen ohne wirklich rumzuzicken. Aber es stresst sie schon ziemlich …  zum Glück ist sie nicht nachtragend. Jetzt hat sie erstmal wieder Luft und selbst das lange Fell am Bauch haben wir stutzen können. Trotzdem sehen andere Lagotti die wir kennen anders aus – kräftigeres Fell, nicht so fein und fusselig … Dafür geben bei uns die Zecken eher auf weil sie nicht wirklich durchs Unterfell an die Haut kommen – entweder sehen wir sie auf ihr rumturnen auf der Suche nach einer Andock-Stelle oder sie hat sie im Gesicht (zum Glück schon länger keine mehr).