Solar-Gebastel: Nase voll?

Bislang war ich ja ziemlich zufrieden mit dem Anker Solix – Zeug. Letzte Woche am Freitag ist mir aber aufgefallen, dass die Anlage nicht mehr per App erreichbar war. Also abends zu Hause nachgeschaut – nix. Status an der Solarbank ist ok aber die Geräte (Solarbank, Zusatzakku und Smartmeter) sind nicht ansprechbar. Temperatur der Solarbank ungefähr 50 Grad … vielleicht liegt es daran? Also Deckel auf, Kabel ab und raus aus der Kiste … Wieder eingeschaltet – nix. Ok, Geräte aus dem System gelöscht und neu … wieder nix. System gelöscht bzw. neues System erstellt … nix. Also über Nacht abwarten … Samstag gegen Mittag nächster Versuch: nochmal nix. Aus Verzweifelung und um den erzeugten Strom wenigstens ein bisschen zu nutzen den alten Wechselrichter angeklemmt … System kann wieder eingerichtet werden, funktioniert. Sonntag gegen Mittag nochmal probiert (inzwischen auch noch ein 2.4GHz only – WLAN eingerichtet und einen AP in den Keller verlegt), System neu aufgesetzt – funktioniert auf Anhieb. Und bleibt stabil – keine Ahnung was der Mist nun wieder soll … So langsam habe ich das Zeug nicht mehr so lieb … wenn es funktioniert ist es super aber es gibt leider häufig Probleme mit der Erreichbarkeit etc. Nervt … 

Geht also wieder nur leider habe ich meine bisherigen Daten der  Vergangenheit komplett verloren – Danke für nix, Anker!

Nachtrag: schaue gerade in die App … schon wieder nix. Anker, es nervt echt! Am WLAN kann es nicht liegen – funktioniert einwandfrei – hab selbst am Ende des Garten 20 Meter weiter noch vollen Empfang an Handy und iPad … Ist da vielleicht doch etwas im Argen mit der Solarbank? Jetzt sind wir erst einmal im Urlaub … lieber den alten WR montieren und Strom fürs Netz erzeugen oder laufen lassen und nichts wissen? Was nun?

Update: Anscheinend liegt das Problem am letzten Unify-Update – die Netzwerk-Drops kann ich mir zwar nicht erklären aber jetzt habe ich ein neues (echt mieses!) WLAN von der FritzBox provisioniert und es läuft – Solarbank und SmartMeter haben zwar total schlechten Empfang aufgrund der baulichen Situation aber – läuft. Seltsam, seltsam – bin gespannt, ob und wann ich herausfinden kann, was da die wirkliche Ursache ist. Bislang lief das ganze ja super-stabil … Morgen dann mehr.

Update 2: nach 3 Tagen immer noch stabil – scheint also wirklich an meinem Unify-Setup zu liegen. ‘s Internet weiss aber auch nix dazu … muss wohl mein Setup nochmal gründlich durchforsten … Nur komisch das es vorher ja monatelang problemlos gelaufen ist und auch der “normale” WR mit dem Unify-WLAN keine Probleme hat.

Lotta-Leben: Tag 481

Heute ist mal wieder der Tierarzt fällig: Tollwut-Impfung und Krallen schneiden … wird also nicht so ganz toll für Lotta. Wir haben in den letzten Tagen schon öfter in der Praxis vorbei geschaut um ihr die Panik zu nehmen … am Mittwoch ist mit mir ganz locker reinmarschiert, hat rumgeschnuffelt und alles war fein. Wird sich dann heute leider wieder ins Gegenteil verkehren. Ansonsten ist mal wieder eine Rüpelphase vorbei und sie ist wieder halbwegs normal. Im Garten wird gebuddelt, unterwegs geschnuffelt und meist hört sie auch gut. Selbst der Rückruf klappt wenn keine tollen Ablenkungen im Spiel sind – wie es mit Reh und Hase aussieht … wissen wir noch nicht. Wenn das droht kommt die Leine dran … Vögeln brettert sie im Freilauf aber schon hinterher … und dank des hohen Grases auf der Schafwiese sieht man dann nur ab und zu ihre Ohren fliegen … aber sie hat offensichtlich Spaß. Ein bisschen abgenommen hat sie auch. Und dank der gestiegenen Temperaturen ist keine Pfütze, kein Bach oder Teich vor ihr sicher … da muß sie rein und baden, Zeug rausfischen, sich dreckig machen … ein glückliches Lagotto-Mädchen!

Altes Hobby, neu entdeckt

Musik hören hatte früher auch schon einmal einen deutlich höheren Stellenwert in meinem Leben … so ging zum Beispiel das gesamte Konfimationsgeschenk-Geld für meine erste eigene HiFi-Anlage drauf … Naja, vor einiger Zeit habe ich dann begonnen, wieder intensiver zu hören und nicht nur Hintergrund-Bedudelung einzuschalten – Home-Office lässt grüßen. Zuerst waren es die Lautsprecher im Studio Display  aber dann kam schnell der Wunsch nach mehr … also wurde umgeräumt und Platz für die Dali Zensor 7 – Lautsprecher aus dem Wohnzimmer zu schaffen – da standen sie meist ungenutzt herum.

Betrieben an einem uralten, in den 90ger Jahren schon gebraucht gekauften Denon HiFi-Verstärker konnte ich so zumindest CD’s und digitale Musik via iPod über einen vor 10 Jahren angeschafften Denon CD-Player abspielen. Kurz darauf kam als Test ein Wiim Mini ins Haus um Apple Music (oder einen der anderen Verdächtigen) direkt zu streamen. Funktioniert gut.

Leider kam mit zunehmendem hören der Wunsch nach mehr auf. Und weil ich den Dali-Klang (analytisch aber nicht spitz, gutes Bassfundament, …) wirklich mag habe ich mir das Portfolio näher angeschaut. Schnell war klar, dass das Budget für große Epicon oder gar Kore nicht reichen wird sondern wohl eher Rubicon oder die Nachfolgeserie Rubikore in Frage kommen. Stand-Lautsprecher sollten es in jedem Fall sein, also die Modelle 6 oder 8. Evtl. noch die aktive Version 6c. Nach hin- und her überlegen und dem Check der Anzeigen im Netz wurde klar, dass die 6 für meine Zwecke und den Raum locker ausreichen sollten. Und dann ging es schneller als gedacht: beim Summer-Sale eines Hamburger Händlers kam ein Paar nagelneue Rubikore 6 in schwarz mit leichter Beschädigung auf die Liste und bei einer Ersparnis von guten 1.200.- Euro ggü. Neupreis habe ich direkt zugeschlagen!

Als Nächstes die Frage nach Ersatz für den 30+ Jahre alten Denon: Accuphase/Luxman jederzeit gern aber die Preise … der kleine Accuphase E280 liegt bei 5.500.- und dann ist noch die Digital-Platine für weitere 1.500.- fällig … Doch lieber einen kleinen Hegel für gute 2k€? Marantz, Yamaha, Denon, gibt es auch noch aber nee – lieber mal etwas anderes ausprobieren und so bin ich dann bei Cambridge Audio gelandet – ein CXA81 Mk2 als kräftig reduzierte Auspackware ist es geworden. Hat reichlich analoge und digitale Eingänge, keine Klangregelung, BT für Apple Play und kann sonst fast nix … reicht. Wann habe ich zum letzten Mal eine Schallplatte in der Hand gehabt und aufgelegt? BAP! Verdamp lang her … Und wenn, gibt es entweder doch noch einen kleinen Phone-Vorverstärker oder gleich einen BT-Dreher von Cambridge … der 40 Jahre alte Thorens ist ja auch nicht mehr der fitteste …

Long story short: heute früh kamen die Dali’s, wurden schnell ausgepackt und an den Denon angeklemmt …  Dire Straits – CD (Brothers in Arms 40th anniversary Edition) in den Player und es klang verdammt gut … 

Nach dem Mittag kam der nächste Paketbote und brachte den Cambridge ins Haus. Dank schon erledigter Vorbereitung musste ich ihn nur noch “unboxen” und an seinen Platz stellen – Kabel etc. waren schon vorbereitet. und auch hier muss ich sagen – hört sich gut an …

Inzwischen hat sich noch der passende Streamer von Cambridge Audio – ein CXN 100 – dazu gesellt und fürs erste sind wir jetzt fertig. Angeschlossen über 2x XLR; die Lautsprecher hängen an 4mm ELAC-Kabeln – nichts audiophil-megateures aber sicherlich besser als der übliche Klingeldraht. Inzwischen stehen die Dalis auch auf ihren Spikes auf IKEA-Bambus-Schneidbrettern und klingen toll!!So steht dem Umstieg auf Tidal Streaming nach Ablauf meiner Apple Music – Testphase nichts mehr im Weg! Und Internet-Radio geht endlich auch wieder – NDR2 im heimischen Arbeitszimmer 🙂 Jetzt muss ich noch final umräumen damit alles seinen Platz hat und man auch vernünftig rankommt … da steht gerade das Kickr-Bike im Weg. Weiss aber noch nicht, wie ich das geregelt bekomme … Sport-Ecke im Keller vielleicht?

Und noch eine Überlegung: Vinyl! Ich habe ja immer noch meinen alten Thorens TD165 mit Mission Tonarm und Dynavector Karat Rubin … wie gut der inzwischen beisammen ist? Keine Ahnung – hat jedenfalls bestimmt 25 Jahre im Keller ungenutzt rumgestanden … Um den wieder anzuschließen würde ich in jedem Fall einen Phono-VV benötigen => kostet ca. 350 Euro, mit Glück 250.- – dann noch ein neuer Tonabnehmer und … Da ist es fast sinnvoller, in einen halbwegs modernen Plattenspieler zu investieren – zum Beispiel in einen Cambridge ALVA für 600.- – der hat alles an Bord, ist dann neu und kann seine Signale via BT  übertragen … scheint fast sinnvoller zu sein als den ollen Thorens nochmal aufzumöbeln. Aber vielleicht sollte ich erstmal die Plattensammlung checken und schauen, was sich dort verbirgt und nicht auf anderen Wegen erreichbar ist … eine handvoll audiophiler Aufnahmen von Jeton fallen mir auf Anhieb ein. Den Rest müsste ich auch bei Apple Music und Co problemlos finden … das lassen wir also mal besser, verkaufen lieber den ganzen Kram und geben das Geld für etwas anderes aus 🙂

 

Lotta-Leben: Tag 463 …

oder “das Ende vom Wochenende”

Schon wieder vorbei … das Wochenende. Wenn doch der Freitag mal so schnell käme wie der Montag … Samstag waren wir alle drei beim Social Walk in der Plantage in Freising dabei. War dieses mal eine ganz ruhige Gruppe und sehr entspannt. Schon komisch – der Grossteil war letzten Samstag auch da und da war die Grundstimmung viel aufgeregter und nervöser. Ich hab da ja so meinen Verdacht … Es gibt so 2-3 Hunde in dem Social Walk-Haufen, die eine dermassen unentspannte Stimmung da rein bringen … Muss ich mal drauf achten.

Donnerstag Abends waren wir zur 2. Stunde “Spürhunde-Kurs” und Lotta war wieder voll dabei. Anne ist zu Fuß mit ihr hingelaufen und es war vorher noch ein bisschen freies Toben mit Sally auf dem Parkplatz am Hausler-Hof angesagt aber dann kam das Arbeits-Halstuch an und es wurde intensiv gearbeitet: Lotta hat da echt die Nase vorn … kein Wunder, dafür ist sie ja gemacht … Selbst unter benutzten Blumentöpfen oder in anderen, weiter entfernten Verstecken hat sie ihre Ziele sicher gefunden … Nur das anzeigen müssen wir noch stärker üben.

Im übrigen zeigt auch das Giftköder-Training so langsam seine Wirkung: ein “nix da” oder “Nein!” zeigen immer häufiger Erfolg. Lotta lässt es sein, setzt sich hin und wartet ganz brav bis das Leckerchen kommt. Und danach ist der Fund dann auch wieder egal 🙂 Das wird also langsam besser … Insgesamt ist sie jetzt auch wieder ruhiger und entspannter als noch vor 2 Wochen – gab es da vielleicht wieder einmal einen kleinen Hormonschub?

Sonntag haben wir eine längere Mittagsrunde an der Isar gemacht … übers Kieswerk durch den Wald zur Matsche-Pfütze (Lotta natürlich rein), dann am Deich zurück in den Bach (Vorwäsche) und nochmal Richtung Kieswerk (zum ersten trocknen) und um mal den Baggersee anzuschauen … Hat prima geklappt und wir waren sogar rechtzeitig vor dem Schauer zu Hause. Lotta kam gleich in die Wanne – mit Shampoo weil die Grundfarbe matsch-braun” doch nicht so wirklich zu ihr passt. Nachmittags hat Anne ihr noch die Haare im Gesicht geschnitten und es mussten noch 4 Zecken entfernt (2 am Auge, 2 im Fell aber nur eine am Auge hatte sich schon festgebissen).

Heute früh wollte Madame dann lieber mal durchs Dorf laufen statt in die Felder … auch gut. Das Stück Plastik hat sie dann aber auch brav wieder ausgelassen und insgesamt ging es heute recht gut …

Lage der Nation …

Nach einer unplanmäßigen Woche in der Heimat wieder “back in business” … und der Wahnsinn tobt sich aus. Immerhin hab ichs am Wochenende auf zwei Rad-Runden geschafft – einmal Testfahrt MTB für den Urlaub im Juni/Juli, einmal Gravel … kurz aber schön. Am Freitag haben Lotta und ich gemeinsam mit Ach & Krach die Anti-Giftködertrainingsabschlußprüfung (Scrabble-Wortwert 987 Punkte) geschafft. Am Donnerstag waren wir in der ersten Stunde des Grundkurses Suchhunde-Ausbildung und hatten viel Spaß. 2 der 3 anderen Teilnehmer kennen wir schon aus dem Youngster-Kurs; Sally, Maja und Lotta hatten ihren Spaß beim “toben danach” und auch bei den ersten Übungen war Lotta mit Eifer und Nase dabei. Da haben wir anscheinend den richtigen Nerv getroffen … Jetzt üben wir 1-2x täglich für ein paar Minuten die Suche nach dem Fenchel …

Das beste war aber der Samstag: Social Walk durchs Kieswerk. Eine große Pfütze, 14 Hunde und ein Lagotto … ratet! Zum Glück kamen wir wenig später noch am Bach entlang und das Monster stieg ins Bad … mehrfach.

 

Lotta-Leben: 1 Jahr, 2 Monate, 5 Tage

Am Freitag ging es am späten Nachmittag zu Fuß zum Tierarzt – einmal schneller Grundcheck und Entwurmungstablette – danach an gleicher Stelle “1. Hilfe für Hunde”. Wir waren ungefähr 25 Teilnehmer mit 6 oder 7 Hunden – zu meiner großen Freude hat sich unser Monster halbwegs gut benommen. In der zweiten Hälfte wurde es ein bisschen langweilig und der Vortrag der Tierärztin musste von Lotta permanent qietschend kommentiert werden … hätte schlimmer sein können.

Samstag früh erstmal ausgiebig im Garten spielen und buddeln während wir frühstücken. Danach durch die Garage ins Auto weil … Hund schmutzig bis an die Nasenspitze und ab zum Social Walk in kleiner Gruppe an der Isar – inkl. Freilauf am und vor allem im Bach. Lotta als zweit-kleinste und jüngste wieder ganz vorn dabei und ziemlich rüpelig gegenüber den anderen … da fehlt einer, der ihr mal eine ordentlich Ansage macht. Den Rest des Tages zu Hause im Garten oder schlafend. Am Sonntag gabs die Sonntags-Brötchenrunde – ich bin danach erstmal 2 Stunden aufs Rad und Lotta ins Körbchen. Nachmittags haben wir uns noch mit Mischling Max und seiner Familie auf der Hundewiese getroffen – da sind die beiden ganz nett rumgeflitzt und hatten Aktion. Leider war der Spielkamerad konditionell nicht ganz so gut beieinander und musste öfters im Schatten ausruhen – kein Grund für Lotta, ihn in Ruhe zu lassen … da kam dann auch mal ‘ne Faust. Sie wird es schon noch lernen.

Ach ja – Ergebnis vom Samstags-Walk: 8(!) Zecken – neuer Rekord!