Seit letztem Mittwoch habe ich aufgrund der letzte Woche vorherrschende Wetterbedingungen eine Zweit-Batterie am BKW und damit gute 3kWh Speicher. Seit letztem Donnerstag gab es aber auch nicht einmal ansatzweise genug Sonne um die Kiste vollzumachen … aber das wird schon noch – wir haben ja gerade mal Mitte Februar. Was mich aber freut zeigt das folgende Bild
oben Produktion, unten Netzeinspeisung … seit Installation des Zusatzspeichers fast nix mehr in das Netz … so hatte ich mir das gedacht. Wenn der Preisverfall so weiter geht, könnte sich für die Sommermonate sogar eine dritte Batterie lohnen.
Lotta-Leben: Jahr 2, Tag 14
Am Samstag beim Social Walk wurde ich gefragt, ob Lotta der Hund sei, den ich mir vorgestellt habe …
Natürlich habe ich spontan “Ja” gesagt aber auch wenn ich wirklich darüber nachdenke, komme ich zu keinem anderen Ergebnis: Ja, unsere Lagöttin ist der Hund, den ich mir vorgestellt habe. Lotta ist ein total lieber, freundlicher Hund. Lernwillig, dickköpfig, verfressen, kuschelig, auf ihre Menschen bezogen, vertrauend, motiviert, fordernd … Das sehr ängstliche der ersten Monate hat sie komplett überwunden – sie ist aber nach wie vor eher zurückhaltend und vorsichtig Fremden gegenüber – was wir durchaus begrüssen. Sie muss nicht jeden mögen. Dafür kommt sie gut mit anderen Hunden zurecht, lernt unheimlich schnell – wenn sie will … – und wenn sie nicht will, ist es nervtötend aber ab und zu muss sie auch ihren Kopf durchsetzen.
Und natürlich gab es in der Zeit von Mai 24 bis heute nicht nur Höhepunkte sondern auch das eine oder andere Tief … – manche davon werden uns auch noch eine Weile begleiten und fordern – aber was solls – das wird schon! Allein die Entwicklungssprünge rund um ihren erste Läufigkeit / den ersten Geburtstag zu beobachten ist so toll … Mit ihr auf der wiese Frisbee spielen, abends vor dem Fernseher unsere tägliche Rangelei um einen alten Socken zu haben, zu sehen, dass sie selbst im Tiefschlaf mitbekommt, das ich gleich meinen Joghurt aufgegessen habe und sich dann wartend vor mich hinzusetzen damit sie auch ja die letzten Rest aus dem Becher abbekommt … sooo schön!
Kinomap – erster Eindruck
Nach einer Testwoche habe ich mich entscheiden, Kinomap in diesem Jahr als Trainingsplattform zu nutzen und zwar weil:
- günstig(er als Zwift) – 90.- statt 200.- Euro für eine Jahresmitgliedschaft
- zusätzlich zu Rad und Laufband wird auch noch Rudern unterstützt und da auch unser Concept2
- von den Wettbewerbsfeatures bei Zwift hab ich kaum Gebrauch gemacht und ob mir beim Fahren einer winkt oder im Keller das Licht angeht …
- Challenges gibt’s auch bei Kinomap – weniger aber immerhin …
- die “echten” Filme haben auch etwas – an den Zwift – Comics hab ich mich nach 3 oder 4 Jahren auch ein bisschen satt gesehen und die schlimmen Welten wie Tokyo waren … schlimm
- es gibt Videos und Strecken aller großen Pässe auf Kinomap – Stelvio, ich komme
- das Rad wird ähnlich gut gesteuert wie bei Zwift (Widerstand, Neigung, Schaltung) – manche Knöpfe sind aber ohne Funktion (Lenken ist nicht – brauch ich aber auch nicht)
Fazit: ich denke, ich komme damit aus … und wenn alle Stricke reissen … ich kann ja jederzeit wieder bei Zwift einsteigen …
Heute bin ich jedenfalls 3 Touren bei Kinomap hintereinander weg gefahren und das war auch gut. Rudern geht auch, werde ich aber vermutlich nicht nutzen – da ist mir die Concept App bzw. der Monitor am Gerät lieber. Auf dem Bild sieht man eh nur Uferbereiche und ein schaukeliges Boot …
Was ein bisschen nervig ist: ich habe für den Ruder-Test gestern unseren Concept mit der App gekoppelt und schon wollte er mich heute nicht mehr Rad fahren lassen … hat aber letztendlich doch geklappt nur bei Strave sind 3 Rad-Trainings und 3 Ruder-Trainings angekommen. Noch ein Grund lieber mit der Concept App zu rudern …
Aktuelles Fazit: 7/10 (Zwift wären bei mir 8/10, Rouvy nach Kurztest 6/10)
Apple Music
Bislang habe ich mich von den Streaming-Services wie Apple- oder Amazon Music, Spotify, … ferngehalten. Mal dies, mal das kostenlos getestet aber auf Dauer hat mich kein Dienst gepackt und zwar weil “Abo!”. Jetzt hat mir aber Apple 6 Monate Apple Music für schmale 2,99 gesponsert – da kann man nicht wirklich “Nein” sagen sondern nutzt die Zeit, die Bibliothek zu durchforsten und lang versunkene Perlen wieder oder neu zu entdecken … Ich geb’s zu – das hat schon was … zumal der Sound-Output des Studio Displays ziemlich gut ist. Die im Vergleich wieder mal rausgekramte Bose 2.1 – Kombi war auch nicht besser – nur teurer und frisst zusätzlichen Strom. Am besten hingegen wär’s aber, wenn der Sound aus den beiden Dali Standboxen käme – verstärkt über den 30 jähre alten Denon Vollverstärker. Da hängen als Quelle aktuell nur ein CD-Player und meine iPods dran.
Also wurde doch relativ kurzentschlossen ein Wiim Mini geordert, der nun als Ausgabe-Gerät am Mac Studio konfiguriert ist (WLAN) und auf der anderen Seite brav per Kabel meinen Denon befeuert – und so bläst mir gerade der Piano Man von Billy Joel die Falten aus dem Gesicht. Geil!
Solar-Gebastel: Abrechnung
Dann wollen wir mal einen ersten Strich unter die ganze Sache machen:
| Anker Solix BKW (2 Panele, WR) | 399.- |
| Halterungen Balkon | 57.- |
| Anker Solix SolarBank 2 E 1600 Pro, SmartMeter | 949.- |
| Kiste | 38.- |
| Einbau SmartMeter, Sicherungen, … | 250.- |
| Anker Solix Erweiterungsakku | 483.- |
| Summe: | 2.176.- |
| abzgl. Förderung | 140.- |
| Invest: | 2.036.- |
Überschlagsrechnung: Bei einem aktuelle Strompreis von EUR 0,28/kWh müssen wir also rund 7.270 kWh erzeugen bzw. nicht vom Netzbetreiber beziehen. Übliche Amortisationsmodelle rechnen bei 800W-Panelen mit 4,5 kWh/Tag bzw. 800kWh/Jahr … da wären wir ja schon unter 10 Jahren “durch” 🙂
Und natürlich kann ich auch die Eingangsleistung um zwei weitere Panele erhöhen (wohin damit?) und dann sieht die Rechnung auch besser aus … die Kosten ja fast nichts mehr.
Solar-Gebastel: endlich ist der Akku mal wieder voll
17. Februar 2025 13 Uhr 27 und der Akku ist bei 99% … Hurra! Das heißt aber auch, das in den Monaten April-September ein Erweiterungsakku sinnvoll sein könnte. Dann warten wir mal auf entsprechende Angebote … unter 500.- Euro bin ich dabei …
Nachtrag: Leider sind die Preise schon deutlich unter 500.- – daher: bestellt. Sollte in den nächsten Tagen ankommen. Wird sich zwar erst in 11 Jahren amortisiert haben aber was solls … die Strompreise werden auch unter einer neuen Regierung nicht ins bodenlose fallen sondern wohl eher stetig steigen …
Lotta-Leben: Tag 370
Es tut sich was bei unserer Maus … mit ihrer ersten Läufigkeit hat sie sich sichtlich verändert, ist anhänglicher, aufmerksamer, quatscht dafür den lieben langen Tag, schläft mehr … man merkt, dass sie sich verändert hat. Am Samstag haben wir auf den Social Walk verzichtet, die Erziehungsstunde fand leider nicht statt und so sind wir nach dem Menschen-Frühstück in den Wald gegangen. Dort lag ein bisschen Schnee herum in dem sie an der Schleppleine toben durfte. Es wurde viel geschnuppert und wir haben auch das eine oder andere Leckerchen gefunden. Mittag waren wir wieder zuhause … alles fein und 5 Km geschafft.
Für den Nachmittag hatten wir uns überlegt, auf die Senderwiese am Ortseingang zu gehen und es endlich mal “ohne Leine” zu versuchen …nach den Beobachtungen und Erfahrungen der letzten Tage hatten wir den Eindruck, dass es so langsam an der Zeit ist und das Ganze prima funktionieren wird.
Gesagt, getan: nach kurzer Mittagsruhe sind wir gegen 14 Uhr 30 aufgebrochen und nachdem wir Nachbarsdackeline Fleur wieder bei uns aus dem Haus hatten sind wir zu Fuss zur Wiese rüber … Dort haben wir noch ein bisschen Sicherheitsabstand zwischen uns und die Bundesstraße gebracht und dann … Leine los. Einfach abgeleint und weiter gegangen … Lotta kam ganz brav mit.
Hat mal vor uns, mal hinter uns geschnuffelt und ihre Freiheit irgendwie nicht so richtig mitbekommen … Rückrufe haben gut geklappt genau wie Sitz/Bleib … Wir sind ganz gemütlich über die riesige Wiese gestiefelt, hinterm Sender lang und haben uns letztendlich entschieden, durchs Gebüsch zum Hausler zu laufen und dann auf der Straße nach Hause … In den Büschen war Lotta dann wieder angeleint – nicht das ein aufspringender Hase die Alarmstart-Prozedur triggert … Über die Parkplatzwiese durfte sie dann wieder frei laufen und hat auch das prima gemeistert. An der Straße zurück kam aber doch aufgrund der Autos die Leine dran … Zuhause angekommen ging es direkt in die Wanne weil man sich ja auch im Pferdemist wälzen muss wenn man schon dran vorbekommt und die schwarzen Körperteile wie 4 Pfoten und Schnauze/Nase auch nicht sooo toll waren.
Danach war sie aber auch vollkommen platt … 12 Km sind doch ‘ne ganze Menge.
Und weil es so schön war und das Monster an die Luft muss haben wir einen großen Teil davon am Sonntag nochmal wiederholt und die große Wiese nochmal ganz genau abgesucht ob es nicht doch ein Weg zu finden ist der uns von da rüber zur hausler-Strasse bringtohne durch den Schlamm zu müssen … gefunden haben wir leider nichts. Dafür kennen wir nun die Dimension der Schfwiese ziemlich gut (sie ist wirklich riesig!). So waren wir nach 1 1/2 Stunden müde und rechtzeitig vor dem Schnee zu Hause.