FieldTest Wandrd Fotorucksack, Sony Equipment, …

Heute bin ich den ganzen Tag mit dem Wandrd Backpack inkl. zweier Foto-Inserts, einer Alpha 7 iv, 3 Optiken, Kleinkram durch Wien gelaufen. Erstaunlicherweise war der Backpack wirklich super-bequem zu tragen. Da hätte ich in den 12 Stunden schlimmeres erwartet. Top! Klar, zwei, drei Kleinigkeiten könnte man noch verbessern. So fehlt mir vor allem auf der Rückseite eine Art Vortasche für Dinge, an die man schnell herankommen will … würde allerdings stören wenn der Rucksack face-down liegt und man an das Fotozeug will. Dann die Flaschen-/Stativtasche auf der Seite. Das könnte man tatsächlich besser lösen zum Beispiel durch den Einsatz einer Netztasche oder … Und das dann bitte auf der anderen Seite auch noch – den Durchgriff von der Seite brauche ich wirklich nicht.

Heute hatte – Innenstadt – das Sony 2.8/24-70 GM seinen großen Auftritt. Tele kam gar nicht zum Einsatz und das 14-24 war zu heftig außer  am Dom. Ich schätze, das 14-24 muss ich mir erarbeiten – da fehlt einfach die Erfahrung denn seit Umstieg auf Digital mit 10d und 7d (und ich meine da war noch ne digitale Canon SLR …) hatte ich immer APS-C also Verlängerungsfaktor von ca. 1,6. Das irgendwann mal für die 7d angeschafte 12-22 kam nie wirklich zum Einsatz.

Bilder bekommen ein eigenes Album drüben bei Piwik sobald ich zuhause noch ein paar mehr entwickelt habe.

Radmarathon Rosenheim 2023

Gestern war es mal wieder so weit – Rosenheimer Radmarathon. Zum 30sten Mal und zur Feier des Tages mit 6 Strecken inkl. einer unbeschilderten Gravel-Tour. Aufgrund anderer Veranstaltungen im Gebiet mussten die Strecken in diesem Jahr deutlich geändert werden – höher, länger, … Naja.

5 Uhr 15 klingelt der Wecker – Kaffee und Tee aufsetzen, bisschen was essen, Katzenwäsche zum wach werden 🙂 Der Blick aufs Handy: mein Tourpartner hat um 1 Uhr 45 geschrieben und wg. Krankheit abgesagt. Suuuper … wir waren eh nur zu zweit in diesem Jahr. Egal, jetzt bin ich schon auf, alles ist vorbereitet. Also ab ins Auto und auf nach Rosenheim. Dort bin ich gegen 7 Uhr 15 – Unterlagen abholen, Rad ausladen und checken und um 7:45 mache ich mich auf den Weg. Inzwischen habe ich entschieden, die kurze Runde zu fahren – Tour II mit 110 Km und 1200 Hm – da bin ich Mittag wenigstens fertig,

Am Start stehend will ich den Track auf den Garmin laden und … der zickt mal wieder … kann den Track nicht finden. Da kommt auch schon das Startkommando und ich rolle als letzter der Gruppe mit den anderen los – hoffentlich ist das auch die Tour II hier. Nach einigen Metern fällt mir auch ein, warum der Garmin nicht mag – ich Depp habe nur den Track von Tour III aufs Gerät geladen – die anderen wollte ich später noch machen, habs aber vergessen. Egal – die werden das schon gut genug beschildert haben. Sicherheitshalber quatsche ich noch einen Mitfahrer an und ja, wir sind auf Tour II unterwegs. Er ist das im letzten Jahr gefahren und findet die Strecke toll. So radeln wir mal nebeneinander, mal mit Abstand durch die Landschaft. In der Ebene sind wir gleich schnell, am Berg habe ich ein bisschen mehr Druck am Pedal aber er kommt immer wieder heran. Zwischendurch quatsche ich noch ein wenig mit anderen Mitfahrern aber an den ersten ernstzunehmenden Steigungen zersplittert unser loser Haufen schnell.

Nach gut 30 Kilometer ist die erste Verpflegungsstation – oops, beinahe übersehen. Das geht aber nicht nur mir so … Leider gibt es keinen Kaffee. So bleibt mir nur eine halbe Semmel, Flasche auffüllen, noch ein Stück Banane einwerfen und weiter.

Ein andere Mitfahrer unserer Kleingruppe fährt mit mir zusammen weiter. Auf dem nächsten längeren Flachstück führen wir abwechselnd und mit knapp 35 Km/h kommen wir gut voran. Dann wieder bergauf, kleinster Gang, 10% … 14% bis 18%. Was für ein Scheiss – das braucht man echt nicht bei knapp 30° – zum Glück gehts ja auch wieder bergab … Und wieder bergauf – alles von vorn. Wir sammeln uns zu zehnt im Anstieg und jeder kurbelt tapfer vor sich hin. Oben mache ich erstmal ‘ne kurze Pause – Schweiss abwischen, Brille reinigen und dann gehts weiter – leider wieder bergauf. So langsam könnte doch mal ‘ne Verpflegung kommen? Bis Kilometer 70 nix … ich dachte schon, ich wäre irgendwie dran vorbei …

Irgendwo bei Kilometer 80 kommt sie dann … leider ist sie die Kreuzungsstelle, wo sich von Tour II bis V alle treffen und entsprechend voll ist es dort. Flasche füllen dauert allein schon 10 Minuten. Ich schütte mir noch einen kleinen Becher Kaffee und danach Cola rein, Stückchen Banane und beschließe, das ganze nun schleunigst zu verlassen. Leider kann man von der Verflegungsstelle sowohl rechts (von wo ich gekommen bin) als auch links rausfahren (links raus müsste die Stelle sein, wo vor 3 Jahren die Tour weiter ging – nur damals kamen da noch 60 Kilometer … und einige Höhenmeter 🙁 ) Egal, versuch macht kluch und im Zweifelsfall fahre ich halt mit Google Maps nach Rosenheim zurück.

An manche Streckenabschnitte kann ich mich erinnern, an andere aber gar nicht und so steigt die Unsicherheit … nicht, das ich nun noch die Tour III rückwärts fahre … Also schnell auf Apple Maps checken. Das sagt mir, das mein Auto knappe 10 Kilometer von hier parkt. Okay, also doch nicht ganz falsch – weiter. Ab und zu werde ich von anderen überholt (die haben auch ‘ne 2xxx Nummer am Helm) oder überhole selbst … Irgendwann die Inn-Brücke. Rechts geht eine Gravelstrecke ab: Rosenheim 10 Km … Soll ich? Ach, egal, mal schauen, was noch kommt. Also fahre ich weiter, habe dann 4, 5 andere Fahrer in gut 200 Meter Abstand vor mir. Denen folge ich jetzt einfach mal … irgendwann kurz vor Rosenheim verliere ich die allerdings aus den Augen als ich an einer Bundesstrasse warten muss … doof, jetzt kommen auch keine Schilder mehr. Raubling. Muss ich durch Raubling? Keine Ahnung. Also Handy raus, Strecke checken.

Maps erzählt etwas von 10 Kilometern bis zur Startadresse – könnte ungefähr passen, ich habe Kilometer 100 gerade durch und auch die Höhenmeter stimmen so ungefähr. Also folge ich jetzt den Anweisungen auf dem Handy, fahre an irgendeinem Bahnhof entlang. Ortsschild Rosenheim. Ach, hier bin ich. Ja, passt – noch 1 Kilometer. Auf der anderen Strassenseite stehen bekannt Firmengebäude. Jetzt noch die Schnellstrasse an der nächsten Ampel überqueren und dann rolle ich mit Kommentar vom  Ansager durch den Ziel-Torbogen ins Getümmel.

13 Uhr 15 oder so – Tour fertig. Die letzten Höhenmeter fahre ich später im Parkhaus in den 4. Stock nachdem ich hinter der Durchfahrt den Garmin gestoppt und mir eine Flasche eiskaltes Erdinger Grapefruit reingezogen habe. Am Tisch nebenan gibts auch die gleich üblichen Goodies: Gutscheine für dies und das, eine weitere Trinkflasche für die Sammlung und das Trikot. Jetzt noch ins Parkhaus in Etage IV, Vorderrad ausbauen, Rad einladen, Abfahrt. Leider ist es auf dem Highway voll wie selten und dank meiner überragenden Ortskenntnis zur Stau-Umfahrung, diverser gesperrter Ab- und Auffahrten, … brauche ich gute zweieinhalb Stunden bis nach Hause.

Alles in allem ein schöner Sonntag, Tour war gut aber die Tatsache, dass ich genauso viel Zeit im Auto wie auf dem Rad verbracht habe nervt – das ist echt nicht mein Ding.

Zuhause nach ausgiebiger Dusche noch 5 Belohnungsradlkilometer mit Anne zur Eisdiele. Fertig.

Fazit: 110 Km, 1.200 Hm, 4:42 on the road, avg speed 23,4 mit errechneten 207 Durchschnitts-Watt laut Strava – ist okay. Kilometermäßig wäre deutlich mehr gegangen aber mehr Steigungen mit 12%+x brauche ich nicht – das ist schon okay so.

 

Foto-Shopping … done

Am letzten Freitag ist das Paket angekommen 🙂

Sigma 2.8/14-24 und Sony SEL 4.5-5.6/100-400 GM – beide scheinen okay zu sein und funktionieren. Ein ausführlicher Test steht aber noch aus. Das Sigma ist ein ziemlicher Klopper und auch das Sony bringt ordentlich Gewicht mit. Zum Glück passen dank dem inzwischen auch eingetroffenen Ergänzungsset für den Wandrd alle zusammen in den Rucksack – im Tamrac würden sie sich allerdings verlaufen. Dazu kamen noch zwei weitere 128GB Speicherkarten und eine 1TB SSD als Bildablage für den Urlaub. Bin gespannt, wie oft ich damit nun tatsächlich unterwegs sein werde.

Jetzt muss ich mir nur für den Urlaub überlegen, wie ich das mit Stativ hinbekomme – das kleine Rollei-Stativ als solches ist okay (vielleicht ein wenig schwach auf der Brust) aber der Kopf ist überfordert. Da muss ich noch probieren, ob der “blaue” passt oder ob ich den Manfrotto-Neiger nehme.

 

GF Juni

Am Samstag habe ich mittags spontan entschieden, den Juni-GF sicherheitshalber einzufahren. Nicht das in Rosenheim am kommenden Wochenende wieder etwas passiert … Also die übliche Speichersee / Mkt. Schwaben / Erding – Runde. Die Straße zwischen Finsing und Mkt. Schwaben ist immer noch Gravel – jetzt ist ab der Steigung hinter Finsing der Asphalt weg aber noch ganz okay zu fahren. Dank passendem Wind ging es bis Erding (~Km 50) auch gut vorwärts. Dummerweise hatten wir aber an die 30° und meine beiden Flaschen wurden langsam leer. Ab Erding dann Richtung Stammham / Aufkirchen, danach rüber Richtung Notzing. Hier stand dann die Entscheidung an, über den Flughafen und ggf. per Isar-Gravel das Ding zu beenden oder parallel zum Kanal nach Finsing zurück zu fahren und am Speichersee die fehlenden Kilometer einzusammeln. Letztendlich fiel die Entscheidung für den Speichersee in der Hoffnung, durch den Baumbestand an der Straße aus dem Wind zu kommen – Irrtum. Die letzten 40 Km war dann voll im Gegenwind – dazu leere Flaschen und die Hose hat auch nicht richtig gepasst. So habe ich dann bei Km 85 schon ans aufhören gedacht, mir aber letztlich dann doch noch die fehlenden Kilometer rausgeleiert – Spaß hats aber auch nicht gemacht. Bei Km 103,5 war ich dann mit einer Fahrzeit von 4:13 zuhause – mieser Schnitt aber immerhin durchgezogen. Allerdings war auch ein ganzes Stück Gravel dabei (am Speichersee entlang, Finsing-Mkt. Schwaben, Hallberg, …). Naja, war okay.

Am Sonntag dann nochmal >50 Km drauf zum Beine lockern. War erst der zweite 100ter in diesem Jahr – dafür gings. Für Rosenheim sollte es reichen wenn dann die Hose besser sitzt 🙂

Update: nach ausführlicher Antriebsschmierung und ein paar Tropfen Öl auf die Pedale knarrzt die Ivy mal nicht … geht jetzt aber schon wieder los. Nach dem Urlaub oder spätestens im Winter ist da der große Service fällig – neue Kette, neue Kassette, Tretlager, … Immerhin hat die Ivy aktuell knapp 9.000 Km drauf mit der ersten Kette.

 

Die IVY zickt mal wieder rum …

Nein, nicht schon wieder die Reifen – dieses Mal ist es der Antrieb. Knarzt und quietscht, ächzt und stöhnt … und ich kriege nicht heraus, wo eigentlich das Problem liegt. Gut, eine neue Kette könnte fällig sein; die aktuelle hat inzwischen mehr als 8.000 Km runter … damit wäre wahrscheinlich auch die Schaltpräzision wieder besser und das Lenkerband ist auch langsam fällig. Ein Teil der doofen Geräusche kommt ziemlich sicher aus der Kombi Schuh(platte)/Pedal aber das kriege ich auch mit ständigem fetten nicht dauerhaft in den Griff. Eine andere Geräuschquelle könnte der Bereich der Sattelstütze sein – da muss wohl ein bisschen Montagepaste dran. Wenn das alles nichts hilft ist wahrscheinlich Tretlager oder der Steuersatz die Ursache 🙁