16./17./18.9.2022

Letztes Wochenende hatten wir noch 28 Grad und jetzt? Brrr… Irgendwie ist der Herbst voll da – innerhalb weniger Tage. Montag/Dienstag war es noch völlig okay, in kurzer Hose ins Büro zu fahren und jetzt? Kaum vorstellbar. Am Freitag war ich gegen Mittag mal schnell im Dorf unterwegs und wollte ein paar “Draussen”Kilometer fahren – in 5 Minuten war ich pitschnass und – weil ich durch den Rübenacker gefahren bin – von unten bis oben vollkommen eingesaut. Inkl. Rad.

Und Samstag / Sonntag? Dauerregen mit kurzen Unterbrechungen aber definitiv nix, wo man freiwillig rausgehen möchte. Und dazu noch kalt … na das kann ja nett werden in den nächsten Monaten. Blöder Mist!

Ich sags mal so … läuft

In 2021 hatte ich am 20. September 3.000 Radkilometer runter … Strava heute (9.8.22): 4.283 Km und 26.972 Hm. Läuft!

  • KickrBike – seit Nov 21 im Haus: 2.546 Km
  • IVY (Juli 20): 5.886 Km

2021 hat übrigens mit ziemlich genau 5.001,60 Km (20.575 Hm) geendet – das dürfte doch in diesem Jahr locker zu toppen sein. Dazu tragen auch die ~30 Km / Tag ins Büro bei – sind pro Woche auch immerhin 90 Km+ … Das einzig nervtötende sind die ständigen Defekte – das trifft aber auf alle Räder zu.

Stelvio ist seit Pfingsten defekt und ich hab keine Lust, mich auch noch drum zu kümmern. Aber so langsam muss ich wohl mal. Die IVY braucht ‘nen neuen Hinterreifen (Tubeless oder Schlauch – das wär hier die Frage) und das MTB überhaupt mal Bewegung.

Pendler-Alltag

Inzwischen bin ich wieder ganz gut “im Trott” – wann immer es geht, fahre ich mit dem Rad ins Büro. 15Km einfach. Fahrzeit meist 35-40 Minuten – je nachdem, wie die Ampelsituation und meine Motivation so sind. Ok, ich merke schon, dass da eine regelmäßige sportliche Belastung stattfindet aber für einen wirklichen Trainingseffekt ist die Strecke zu kurz und das Gesamtpaket (Rad, Packtaschen, Beladung, Fahrer) zu schwer. Mit dem ganzen Gedöns (Laptop, Nahrung, Wechselklamotten, Regenjacke, Schloss, Ersatzschlauch, Pumpe, kleines Werkzeugset) hab ich keine Lust auf zus. Training – insofern ist es eher die regelmäßige Belastung, die zählt.

Und natürlich die täglichen ~4.- Euro, die nicht in Benzin investiert werden müssen – dafür sind Fahrradreifen inzwischen echt teuer geworden. Aber es ist gut fürs Ego! Ich komme abends zwar verschwitzt und kaputter nach Hause aber ich hab was getan! Läuft. Und bei 2 Tagen HomeOffice / Woche sind es ja nur 6 Touren … Leider ist das ganze im Isarschotter nur bedingt tauglich. Letzte Woche mal wieder HR platt im Wald. Knappe 4Km nach Hause schieben weil ich keinen passenden Torx dabei hatte und auch keine Lust hatte, ‘nen neuen Schlauch mitten im Wald einzuziehen … bin ja gleich zu Hause … ja, ist klar. Bei 34° “Umluft” die 18Kg in MTB-Schuhen durch Wald und Landschaft schieben …

Aber es wächst doch der Gedanke, das ganze auf das ganze Jahr irgendwie auszudehnen. Im Moment mache ich mir Gedanken um adäquate Kleidung. Winterschuhe habe ich ja, Jacke und Co müsste bis maximal -5° auch ausreichen (man kann sich ja warm arbeiten …) aber die Hose könnte zum Problem werden. aktuell habe ich zwei lange Radhosen vom Discounter im Einsatz (“Radsport Albrecht””) aber so ganz überzeugt mich das nicht – ich schwitze ziemlich in den Dingern und dann trocknen sie auch noch schlecht tagsüber im Büro.

 

Tour de France Femmes avec Zwift

Gerade fertig mit einem geilen Ende auf der Super Planche des Belles Filles. Super wars – bitte ab sofort jedes Jahr! Gestern hat Annemiek van Vleuten (AVV) dann endgültig zugeschlagen (auf den ersten Etappen war sie noch krank) und mal eben mehr als 3 Minuten Vorsprung an den Bergen rausgefahren und sich das Gelbe gesichert – da konnte heute nicht mehr viel anbrennen obwohl es die anderen Teams nochmal richtig versucht haben und Movistar / AVV auch massiv Probleme mit dem Material hatte.

Vor dem letzten Anstieg war die Ausreissergruppe aufgeraucht und dann hat Mutti nochmal richtig ernst gemacht – 30 Sekunden Vorsprung auf ~7Km auf Demi Vollering rausgefahren, den Rest abgestellt und dann im Gelben als Gesamtsiegerin ins Ziel! So muss das! Nun kann sie Ende des Jahres das Rad beruhigt an den Nagel hängen. Mehr gibt es nicht zu gewinnen …

Ergebnis 2022:

1. Annemiek van Vleuten (Movistar)
2. Demi Vollering (Team SD Worx)
3. Katarzyna Niewiadoma (Canyon/SRAM)
4. Juliette Labous (DSM)
5. Silvia Persico (Valcar)

Bergtrikot (gepunktet): Demi Vollering vor Annemiek van Vleuten und Katarzyna Niewiadoma

Punkte (grün): Marianne Vos vor Lotte Kopecky und Maria Giulia Confalonieri

Nachwuchs (weiss): Shirin van Anrooij (Trek-Segafredo)

Aktivste Fahrerin: Marianne Vos (aka “Oskar für ihr Lebenswerk”)

Mannschaft: Canyon-SRAM Racing vor FDJ und Trek

Also – allez allez in 2023 und dann bitte auch mit weniger Stürzen und Verletzungen!