Am Wochenende habe ich endlich mal meine CD-Sammlung in meinen Discogs-Account gebaggert bzw. einfach alles neu erfasst – interessant was man so alles findet … sollte den ganzen Haufen wohl doch endlich mal sortieren und eine Stelle finden, ihn auch aufzustellen. Da werden ein paar Bücher im Arbeitszimmer weichen müssen … Vinyl steht dann auch irgendwann an – ist nur leider viel mehr Arbeit weil kaum Barcodes drauf sind …
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3D-Druck ist cool
Heute (Sonntag!) abends Bedarf nach einer Montage-Möglichkeit für einen Unify Mini-Switch in einem Regal entdeckt – 90 Minuten später hängt das Ding quasi dort wo ich ihn brauche (habs angesichts der fortgeschrittenen Stunde heute nicht mehr angeschraubt) – Druckzeit betrug ungefähr eine Stunde. Ähnliche Lösung zu kaufen hätte ungefähr 10.- Euro gekostet und wäre frühestens übermorgen da … So dürfte das ganze unter einem Euro liegen inkl. Strom
Angekommen II
the story continues …
Mit dem Einzug des Dicken hat sich auch meine komplette Verkabelung, DAC-Nutzung etc. geändert. Früher waren die einzelnen Zuspieler direkt am CXA angeschlossen – jetzt gehen Streamer und CD-Transport an den besseren DAC vom CXN – und das hört man. Recht deutlich sogar bei entsprechenden Aufnahmen. Gerade läuft Katie Melua – Live at the Royal Albert Hall aus 2023 … sauber aufgenommen, gut produziert – klingt phantastisch. Ist die Aufnahme / Produktion Mist hört mans aber leider auch 🙁
Da muss ich wohl sämtliche CDs im Bestand nochmal hören wenn das so deutlich ist …
Angekommen …
Heute Mittag war es endlich soweit – nach einer frühen und vor allem nassen Hunderunde habe ich mich gegen 12 Uhr auf den Weg nach München gemacht um den Cambridge CXA gegen den Accuphase einzutauschen – hat Spass gemacht. Es gab einiges zu sehen, viele an Informationen und ein interessantes Gespräch – natürlich auch zu weiteren Investitionen. Der Linn LP12 ist schon sehr schön oldschool und würde hervorragend passen 🙂 Weihnachten steht vor der Tür 🙂
Nach einer guten Stunde (leider ohne Kaffee) ging es dann zurück. Ok – erstmal die Kiste in den ersten Stock wuchten … und in Ruhe stehen lassen – Lotta geht vor. Wir sind dann erst einmal eine Runde ins Kieswerk und an die Isar gegangen, haben trainiert, gespielt und gebadet.
Dann ging es aber los: als erstes die restlichen Cambridge-Komponenten neu verkabeln (CD-Transporter CXC per S/PDIF an den DAC CXN), alle noch anzuschließenden Kabel seitlich bereit legen, Regalbrett rein, Höhe passend justieren und … dann geht endlich der Karton auf und die 25+ Kg werden ins Regal gewuchtet – optisch ein Highlight! Strom dran (phasenrichtig), XLR vom CXN rein und – einmal durchatmen – einschalten! Es leuchtet, es riecht dezent nach neuer Elektronik – sicherheitshalber den Lautstärkeregler kontrollieren bzw. erstmal auf 0, Eingang wählen, Musik vom Mac streamen und langsam aufdrehen …
Sting – Fields of Gold (die Rijksmuseum-Aufnahme). Himmel, klingt das gut – ich habe ja gestern noch eine längere Abschiedssession mit dem Cambridge gemacht und war schon im Zweifel, ob es das wirklich wert sein könnte … Ja, es ist es! Definitiv – das ist der ultimative Vollverstärker (für mich). Kann mir nicht vorstellen, dass das noch besser klingen kann … und wenn, liegt es nicht am Verstärker. Es klingt einfach grundsätzlich besser – der Accuphase hat die Bässe viel besser im Griff als der CXA, klingt “runder”, straffer, gediegener als vorher … leider merkt man das auch direkt bei schlechten Aufnahmen – die werden leider jetzt nochmal deutlich schlechter. Nach einer guten Stunde mit viel skippen und Tracks anspielen im Streamer erstmal abschalten und den Plattenspieler dran. Hm, klingt leicht anders als vorher – nicht so deutlich wie am Streamer aber schon besser. Liegt aber sicherlich daran, dass mein Vinyl-Konsum eher moderat und der Thorens auch nicht mehr der hellste ist … wird sich in den nächsten Wochen zeigen wenn mehr auf dem Dreher läuft … Und einspielen muss sich der neue ja auch noch … Eventuell muss ich auch nochmal die DIP-Schalter vom Phono-Zweig nachjustieren … keine Ahnung was der Kollege da eingestellt hat. Aber so macht das alles wirklich Spaß.
Als Nächstes kommt der Fernseher fest an die Wand; danach wird aus dem Regal ein passend hohes Rack gebaut und die Komponenten neu aufgestellt – vor allem für Plattenspieler eine bequeme Höhe zum auflegen und dann schauen wir mal … Da gäbe es ja nicht nur einen LP12 sondern auch noch so einen champagnerfarbenen CD-Player im Gegenwert einer Niere …
Verstärker-Blödsinn II
Gestern kam der Anruf: abholbereit am Samstag. Wir bauen noch die Phono-Platine ein und schalten den ECO-Modus ab und dann treffen wir uns Samstag gegen Mittag …
Heute Abend also noch ein letztes Mal Cambridge hören – dann abbauen, saubermachen, und einpacken. Evtl noch das Rack umbauen damit der neue auch einen angemessenen Platz bekommt!
Nach der Hunderunde Samstag Nachmittag darf er sich dann einspielen – ich freu mich … Und nein, es wird kein Hegel, kein Lyngdoff, kein … sondern ein Accuphase E-4000! Endgegner!
3D-Druck started
Gestern habe iich endlich den Drucker in aller Ruhe aufgebaut (ein paar Kleinigkeiten wie ein nicht 100% steckender Schlauch und nicht erkanntes Filament dabei gekonnt und mit Google-Hilfe umschifft) und als erstes “Benchy” in Schlachtschiffgrau gedruckt – schon verdammt cool wie quasi aus dem Nichts etwas entsteht. Nach Benchy musste als erstes eine Poop-Box entstehen damit Lotta nicht die rausfliegenden Reste frisst und dann kam der eigentlich Grund für das Trumm – der Griff für die Terrassentür. In weiss gedruckt war er nach knapp 20 Minuten fertig und passt wie die Faust aufs Auge. Montiert und sieht besser und stabiler aus als sein Vorgänger aus dem Laden – puhhh!
Dann gabs noch ein wenig Kleinzeug zum rumprobieren: Druckkopfhalter, Filament-Clips, das Klappcover für das Display – hauptsächlich Kleinzeug das in einer Stunde jeweils fertig war. Die Druckqualität ist ziemlich beeindruckend und Probleme habe ich bislang noch nicht gehabt.
Heute Abend wandert das Trumm an seinen Platz in den Keller – hoffen wir mal, dass dort noch genug WLAN ankommt. Die nächsten Teile sind schon geplant:
- Erhöhung für die Deckelplatte um die Lüftung zu verbessern
- Silica-Gel-Boxen fürs AMS um das Filament trocken zu halten
Bin gespannt ob das im Keller auf dauer gut geht – Luftfeuchtigkeit aktuell bei 60%! Morgen kommt noch ein etwas temperaturbeständigeres Filament um die Abdeckungen für die Löcher im Innenraum und Schutz-Deckel für die Kugellager zu drucken. macht auf jeden Fall ziemlich Spaß und auch Lautstärke und Geruchsbelästigung halten sich in Grenzen – könnte man ggf. auch im Arbeitszimmer stehen lassen.
Feiertag …
Gerade habe ich meinen Cambridge CXA 81 Mk II verkauft … und einen Accuphase E-4000 inkl. Phonomodul bestellt … Wenns gut läuft steht er Samstag Mittag bei mir 🙂
Preis? Besser nicht fragen …
Nächster Schritt: AD-Wandler-Modul je nachdem ob der Cambridge CXN damit besser klingt oder nicht. Der rührige Verkäufer wollte mir auch gleich noch einen passenden CD-Player ans Herz legen – so ein Schlingel 😉
Btw.: Project Phono-VV zu verkaufen … und als nächstes gehen die beiden Thorens-Dreher weg und werden durch einen Linn LP12 oder etwas vergleichbares ersetzt …