Adobe Lightroom Classic & zwei Rechner

Heute versuchen wir herauszufinden, wie man mit Lightroom neue Fotos unterwegs sichten und vorbearbeiten kann und sie dann später in den “Lightroom Master” übernimmt (Szenario für den anstehenden Urlaub). Im Urlaub werde ich die Bilder abends auf mein MacBook Air laden, sichten, sortieren und vorbearbeiten. Dann gibt es eine Datensicherung auf eine externe Festplatte und nach dem Urlaub soll das ganze natürlich in meinen “Lightroom Master”-Katalog auf dem iMac übernommen werden – möglichst, ohne Bearbeitungsschritte etc. nochmal zu machen. Laut diverser Youtube-Videos ist das wohl eine ganz einfache Nummer 🙂

  • am Laptop am besten das ganze Verzeichnis mit den Bildern und Bearbeitungen (XMP-Dateien!) per Funktion “Katalog exportieren” auf Disk, Stick oder Dropbox speichern
  • am anderen Rechner den Katalog öffnen und das ganze importieren

Ganz einfach wenn man weiss wie es geht.

Fotografie im Urlaub

Aktuell gewöhne ich mich an die neue – eine Sony a7iv mit 2.8/24-70 GM und mache mir Gedanken, was ich zum Fotografieren in den Urlaub am Neusiedler See mitnehmen will. Vermutlich werde ich bis zum Urlaub kein komplettes Sony Objektiv-Setup zusammen haben, daher: was tun?

  1. mehr mit der Sony alpha machen – Eingewöhnung und so
  2. zus. zum 2.8/24-70 das Canon EF 2.8/80-200 L und das 2.8/20-35 L mitnehmen => wird dann adaptiert, könnte aber gut genug sein (vorher ausgiebig testen!)
  3. für unterwegs (Rad) die Canon M50 mit Kit-Optik und zus. 22mm Pancake mitnehmen – klein genug für den Rucksack und auch vom Gewicht kein Problem
  4. goPro mitnehmen für Filmaufnahmen – ein Lenkermount wäre noch schön; am besten ein Kombihalter für Kamera und Garmin – am allerbesten mit der Fitlock Magnet-Halterung
  5. die 7D mit 2.8/300 wäre nur für Tiere interessant (mit 1.4x Konverter) aber dann muss auch ein stabiles Stativ, Köpfe und Co mit => schwer und sperrig.

Was werden wir hauptsächlich unternehmen?

  • Rad fahren (Gravel als Allround-Waffe) => Canon M50 & goPro
  • Wien => Sony mit 3 Optiken (und evtl. Rollei-Stativ)
  • Gegend anschauen (viel Gegend; zu Fuss) => Sony mit 3 Optiken und evtl. Stativ

bike cleaned

Letztes Wochenende noch mit der IVY >100 Km gefahren … Freitag war das Hinterrad mal wieder platt. Kurz aufgepumpt – zwei Stunden ist es gut gegangen. Samstag früh – wieder platt. Ok, dann flicken wir das wohl besser … Rad raus, Reifen runter, Schlauch hat schon drei Flicken … na gut, dann gibt es eben mal einen neuen. Mantel gecheckt ob noch irgendwo etwas spitzes steckt … sieht auch nicht mehr so gut aus. Ok, einen hab ich noch liegen – dann gibt es auch noch einen neuen WTB Riddler drauf.

Und wenn ich schonmal dran bin machen wir die ganze Fuhre auch mal gründlich sauber. Also Gartenschlauch raus und den ganzen Schmodder der Wintermonate schön eingeweicht, MuckOff drüber, abwischen, nachspülen – nun glänzt sie wieder. Das BrötchenBike übrigens auch. Bei nächster Gelegenheit sind dann das MTB und meine Strassenmaschine dran … die haben es auch nötig.

Schneller bin ich aber ohne den ganzen Dreck nicht – leider … Mal sehen, wann ich den nächsten Platten fange …

Synology Disk Upgrade

Meine 1621+ zeigte letzte Woche langsam ausgehenden Speicherplatz an. Bestückt war sie mit 3x 6TB WD als Raid5, 1x 6TB WD als HotSpare und einer alten Intel SSD als Cache.

Also mutig die HotSpare aufgelöst (im Raid ist ja auch Redundanz vorhanden), initialisiert und zum Raid zugefügt. Ok, hat eine ganze Weile gedauert aber nach ~40 Stunden war das Raid5 vergrössert. Die im gleichen Moment bestellte Toshiba 6TB Disk war am Samstag in der Post und wurde – noch während das Raid sich neu aufgebaut hat – als HotSpare zugefügt. Sonntag Nachmittag war alles wieder so, wie es sein soll. Das Raid hat nun ~15  statt 10 TB, das Konto 150 Euro weniger und ich kann mir jetzt Gedanken machen, wie ich das Backup-NAS entsprechend vergrößere – da sind nämlich 6x 3TB als JBOD drin und das ist nun leider zu klein für ein vernünftiges Backup.

Irgendwas ist ja immer … aber schön, dass solche Aktionen im DSM so toll funktionieren und keine Mätzchen machen. Muss ich mir wohl mal die aktuellen Plattenpreise anschauen und hoffen, bald ein Schnäppchen für 3x 12TB zu finden oder so …

Sony Alpha 7 iv

Sie ist da – gestern pünktlich nach dem Wochenende durch DHL zugestellt. Eine Sony Alpha 7 iv und ein 2.8/24-70 GM (Version I). Der Kamera-Karton noch versiegelt, das Objektiv war vielleicht schon einmal an einer Kamera aber das ist (mir) egal.

Im Kamera-Karton findet sich:

  • das Gehäuse
  • ein ungeladener Akku
  • Netzkabel mit EU-Stecker, Lade-Adapter, USB-A auf USB-C Kabel zum Laden in der Kamera (Hallo Sony, was kostet wohl eine Ladeschale wenn ihr die ins Paket legt?)
  • UK-Adapter
  • Kameragurt (hässlich)
  • viel Papier aber kein echtes gedrucktes Handbuch

Hier ist also schon die erste Enttäuschung vorprogrammiert … bei den Preisen könnte man gern sowohl ein vernünftiges Handbuch als auch eine externe Ladeschale ins Paket legen.

Im Objektiv-Karton:

  • das Objektiv selbst (nochmal mit Luftpolster-Folie umhüllt) in
  • einem Objektiv-Köcher (der kann eigentlich weg – das nimmt doch niemand her) mit Tragegurt
  • Papierkram

In beiden Kartons liegt der Hinweis auf die Aktion “Welcome to Alpha” – der Rest des Papierkrams ist aber eher zur Absicherung vom Hersteller und kann eigentlich direkt in den Müll.

Nachdem der Akku ungeladen ist (schaut doch mal bei Apple wie man das macht – Apple liefert immer ~30% Akkuladung damit man das Teil wenigstens einschalten kann!) kommt also zuerst der Akku in die Kamera und die danach direkt an den Strom. Dann habe ich erst einmal 4 Stunden Pause bis der Akku voll ist. In der Zwischenzeit suche ich mir aus dem Vorrat eine 128GB SSD – Karte, schraube das Objektiv (was für ein Brocken!) an die Kamera und gehe Abendessen und ein bisschen Sport machen.

Hier wäre also reichlich Zeit, die entsprechenden Youtube Videos “how to set up a Sony Alpha” zu schauen … spare ich mir. Als endlich die Ladeleuchte ausgeht nehme ich die Kamera, schalte sie ein und arbeite die ersten 2, 3 Schritte zur Inbetriebnahme ab. Das geht dank dem Display auch ganz fix und ich stelle fest, das die Kamera bei weitem nicht so gut in der Hand liegt wie eine Canon … alles etwas kleiner, kantiger, minderwertiger … Irgendwann drücke ich zum ersten Mal ab, nehme die Karte raus und lade das Bild auf shuttercount hoch – eine Auslösung wird mir angezeigt. Kann das stimmen? Ich denke nicht aber egal …

Den Rest des Abends spiele ich noch ein bisschen herum, versuche, die Menüstruktur zu verstehen und ein paar erste Einstellungen vorzunehmen. Den Tracking-AF teste ich mit einem Extra-3 Video am Rechner – selbst da bleibt der Fokus immer schön am Auge kleben wenn eines da ist 🙂 Nice.

Erster Eindruck: Ich weiss es nicht – ja, es gibt viele Aspekte, die für Sony und gegen Canon sprechen aber die Haptik, Balance, … gehören definitiv nicht dazu. Andererseits habe ich hier eine endlose Auswahl an Objektiven für die ich bei Canon echte Klimmzüge machen müsste. Und das EF/EF-S – Glas geht per Adapter immerhin auch an die Sony (ok, nachdem ich günstig den Sigma MC-11 Adapter geschossen habe, geht EF-S leider nicht; nur EF – für EF-S brauche ich einen anderen …).

Fürs erste werde ich mich mal weiter mit dem Teil vertraut machen und mich vor allem auf das 24-70 einlassen … der Kauf des 70-200 muss noch warten. Vielleicht sogar bis nach dem Urlaub – dann weiss ich hoffentlich endgültig, ob sie bleiben darf oder das ganze ein teurer Fehler war.

2023-05-16 Update

Nachdem ich nun auch den Canon-Objektivpark einmal durchprobiert habe und alle brav funktionieren (wie gut die Ergebnisse dann tatsächlich sind sehe ich, wenn ich mal etwas anderes als das Bücherregal damit abgelichtet habe) ist der erste Druck mal raus. Das 24-70 von Sony ist schon ziemlich gut und so langsam gewöhne ich mich auch an die Kamera als solche. Bleiben darf sie auf jeden Fall. Jetzt stellt sich eher die Frage nach dem zweiten und dritten Objektiv: das 2.8/70-200 OSS GM II kommt auf jeden Fall – sobald ich da mal ein gutes Angebot sehe oder ich über den 3.000 Euro – Schatten springe. Im Moment schwebt mir eher was im Bereich WW/UWW vor – die 24mm untenrum sind ein wenig dünn und das 20-35 Canon bringt ja auch nur 4mm mehr. 16 oder noch besser 14mm wären schön – nur habe ich da noch nichts wirklich 100%ig passendes finden können. Entweder wird es das Sony 4/16-35 PZ G (>1.300 Euro), das Sigma 2.8/16-28 oder … Ich weiss es einfach noch nicht. Am Sony stören mich Preis und Blende 4 wobei ich das wahrscheinlich nicht so schlimm finde, am Sigma vor allem das Gewicht. Und ein Sony 2.8/16-35 GM ist mir schlicht zu teuer mit 2k … da hätte ich ja auch bei Canon bleiben können 🙂

Als Nächstes kommt hoffentlich morgen oder am Freitag mein Datacolor Spyder Elite und dann werde ich zum ersten Mal meine Bildschirme kalibrieren … dann sehen wir weiter. Sobald hier wieder einmal die Sonne zum Vorschein kommt, geht es in die Felder – den gerade so geil blühenden Raps muss ich mitnehmen und das kleine “Wasserschloß” in Erching … danach weiss ich hoffentlich mehr. Für Erching müsste das 24-70 gut funktionieren, evtl. zusammen mit dem Canon 80-200 … Und für den Raps geht eigentlich alles bis zum 300er Tele. In jedem Fall werde ich dazu mal alle drei verfügbaren Kameras mitnehmen und ein wenig vergleichen.

Evening walk

Irgendwie habe ich im Moment unter der Woche keine Lust aufs Rad zu steigen – weiss auch nicht warum. Immerhin – gestern und heute habe ich mal wieder aufgerafft und bin jeweils noch eine knappe Stunde spazieren gegangen … wenigstens etwas. Aber meine geplanten Rad- und walking Kilometer für dieses Jahr kann ich langsam knicken … oder ich fahre im Urlaub jeden Tag um den Neusiedler See herum.