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Thorens revival II

Der Besuch in GÖ hat mir neben einem guten Regalmeter LPs auch einen Thorens TD 126 Mk III mit Mission Tonarm und ELAC Tonabnehmer beschert … stammt aus den frühen 80gern. Ein neuer Riemen ist bereits montiert, der Rest sieht ganz gut aus. Am Wochenende werde ich noch das Lager warten und dann ist er wieder fit für 20 Jahre 🙂 So steht das gute Stück nun frisch geputzt neben meiner Cambridge – Elektronik und befeuert via einer gebraucht gekauften Project Phono-Box die Dalis … Sieht schon geil aus, das aktuelle Setup!

 

An die Wand kommt demnächst noch der große Sony-TV und ein kleiner DVD/BR-Player – Ton über die Anlage und dann kann ich endlich mal die Adele – BR in angemessener Qualität geniessen … und die anderen Konzert-DVDs auch.

Thorens revival

Nach dem reinigen und ölen des Lagers hat der TD165 reichlich komische Geräusche gemacht (irgendwo ist der Innenteller angeschlagen). Gestern hab ich ihn nochmal zerlegt und im Detail angeschaut – Ursache war ein Teil der Transportsicherung, das mit dem Innenteller an einer Stelle kollidiert ist. Komisch, ist aber so. Abgeschraubt und weg damit – nun läuft er wieder rund. Bei der Gelegenheit auch gleich noch den Tonarm eingestellt, Auflagekraft justiert (zum Glück lag im Karton noch ein Zettel mit den Werten) – im Lauf der Woche bekommt er noch einen neuen Riemen und dann sollte er erstmal ‘ne Weile funktionieren. Manchmal dreht er beim Start gegen die Laufrichtung los – Ursache ist wohl ein Kondensator, der “kurz vor kaputt” ist aber den tausche ich später mal … Und demnächst zieht ja Stefans TD 126 bei mir ein

Die manuelle Tonarm-Anhebung am Ende der Platte ist auch am Ende ihrer Kräfte und den Transrotor-Mitlaufbesen habe ich bislang nicht finden können … schade.

Zu verkaufen

Ich habe ja durchaus noch ein wenig HiFi-Equipment zum Verkauf rumstehen:

  • Dali Zensor 7 Stand-Lautsprecher schwarz in Top-Zustand
  • Denon Vollverstärker PMA-630 inkl. MM/MV Phone-VV, … ca. 100.-
  • Denon CD-Player DCD-720AE mit FB, USB-Eingang, Cinch-/TOS-Ausgang 
  • Wiim Mini Streamer (ok, der darf vielleicht für schlechte Zeiten bleiben)

Daher habe ich seit einiger Zeit vor allem für die Zensor Speaker kleinanzeigen.de im Blick … Anscheinend verkauft gerade jeder seine Zensoren … da wimmelt es von Angeboten und ich sehe nahezu keine Anzeigen, die auf “verkauft” gesetzt werden … eieiei

 

Plattenspieler!

Neue Entwicklung in der Sache: bei Kleinanzeigen einen Pro-ject Phono-VV erstanden, den alten Thorens TD165 aus dem Keller geschleppt, grob gereinigt und angeschlossen – bisschen altersschwach aber läuft. Das Dynavector-System schiebt auch noch auf beiden Kanälen Musik zum Verstärker … läuft also. Mit einem neuen Riemen und ein bisschen Öl wäre die Kiste also wieder voll einsatzfähig. Im Idealfall würde ich noch die Verkabelung vom Tonarm erneuern (Kunststoff-Ummantelung ist nach 40 Jahren brüchig und fasst sich nicht mehr schön an) und das Cover polieren oder neu beschaffen.

(Bild nur für den ersten Funktionstest – inzwischen steht er ordentlich an seinem Platz)

Zum Test eine x-beliebige Platte aus dem Regal gezogen und ja, ist was anderes als in Apple Music eine “Platte” anzuklicken. Klingts besser? Naja, eher anders aber auch nicht schlechter. Nur das ganze drumherum ist anders … Platte aus Hülle nehmen, auflegen, zuschauen wie der Motor hochläuft (der TD165 ist ein Riementriebler), Cover anschauen … das ist schon geil … Bequemer ist allerdings der Streamer … sehr viel bequemer. Und die Auswahl ist besser (kein Wunder, hab ja nur knapp 2 Regalmeter LPs). Bin unschlüssig … zumal das Teil auch ordentlich Platz wegnimmt.

Bin über ein Analog-Forum auf https://plattenspieler-reparatur.de/ gestossen – den werde ich über den Winter mal anschreiben bzgl. Revision.

Cambridge Audio CD Transport CXC

Heute früh hat DPD den Cambridge Audio CXC CD-Transport (reines Laufwerk, die digitalen Daten werden im Verstärker- oder Streamer-DAC gewandelt) “abgeworfen” … Denon raus, CXC rein, via TOSLink an Streamer angeschlossen, Test! Ob’s nun wirklich den riesigen Unterschied macht, muss ich noch herausfinden aber – klingt super-geil.

Und die Dalis werden mit jeder Stunde Spielzeit besser … Gerade läuft “Katie Melua – Live at the Royal Albert Hall” … Gänsehaut! Freue mich schon auf die nächsten verregneten Wochenende wenn Kate Bush mit ihrem “Alterswerk” ihre Runden dreht. Eine zweite Fernbedienung für den Cambridge Audio CX-Stack habe ich nun auch noch …

Ach ja, ein Werbe-Magazin (Media@home) und 60 Tage Qobuz gabs noch dazu …

Plattenspieler?

Während das neue CD Laufwerk auf dem Postweg ist und hoffentlich morgen eintrifft, denke ich nochmal über das Thema “Plattenspieler” nach. Im Keller steht immer noch mein alter Thorens TD160(?) mit Mission Tonarm und Dynavector Karat Rubin PickUp. In diesem Keller steht er seit ~10 Jahren … das letzte Mal Strom hat er wahrscheinlich noch zu Zeiten der Eduard-Schmid-Straße in München bekommen – das wäre jetzt locker 15 Jahre her (eher länger). Macht es Sinn, den nochmal mittels zu beschaffendem Phono-VV anzuklemmen? Zumindest der Riemen dürfte inzwischen vergammelt sein und ob Teller- und Tonarm-Lager die diversen Umzüge überstanden haben? Eine Revision dürfte in etwa so teuer sein wie ein neuer Mittelklasse-Dreher (500 – 600 Euro) – wenn ein neuer Tonabnehmer fällig wird auch gern mehr – eine Nadel fürs Karat Rubin werde ich kaum noch auftreiben können … Gekauft hab ich das gute Stück noch bei FL Elektronik in Göttingen … damit ist er die letzte noch existierende Komponente meiner damaligen Hifi-Anlage …

Ich denke, es läuft alles auf einen neuen hinaus … und bei den wenigen Platten, die mich aus der Sammlung noch interessieren, dürfte ein Cambridge Alva ST (Riementriebler, ca. 600.-) oder TT v2 (DirectDrive, 1600.-) das Mittel der Wahl werden – eher der günstigere nach dem Motto “good enough”. Beide hätten den Vorteil der eingebauten Phono-Vorstufe und man könnte sogar via BT drahtlos … das hat schon was und macht die Aufstellung deutlich entspannter … Mal schauen, ob ich bei den üblichen Verdächtigen ein Schnäppchen finden kann …

Update: Je mehr man sich in das Thema “reindenkt”, desto komplexer wird es. Oben steht ja schon das wesentliche nur leider stört mich daran auch etwas: bei beiden Spielern kann man den Tonarm nicht in der Höhe verstellen, d.h. ein evtl. Upgrade des Tonabnehmers ist eingeschränkt. Doof. Und dann gibt es ja auch noch Alterantiven wie den Rega Planar 3 Special Edition, den Sonoro Platinum, Argon Audio TT4 Special, … Echt schwierig. Und eigentlich denke ich auch immer noch über das recyclen des vorhandenen Thorens mit Mission Tonarm und Dynavector Karat Rubin – System nach. Nur da braucht es mindestens einen neuen Riemen (40 Jahre alter Gummiriemen kann nicht mehr funktionieren), ggf. ein neues System und auf jeden Fall noch einen Phono-Vorverstärker … das wird dann doch eher teuer.

Musik hören

Nachdem ich am Wochenende einigen Spaß mit den neuen Komponenten – vor allem den Rubikore 6 – hatte, kommt jetzt auch noch spontan und kurzentschlossen das passende CD-Laufwerk von Cambridge ins Haus. Im Summersale als Schnäppchen und mit zus. 20 Euro Discount … bin gespannt, ob es dann so viel besser klingt als der bislang eingesetzte Denon CD Player von vor 10 Jahren … 

Der Cambridge Audio CX C v2 ist ein reines Laufwerk und hat keinen eigenen DAC, d.h. die Aufbereitung findet im Verstärker oder im Netzwerkplayer statt. Man kann übrigens beide Wege parallel bedienen und damit schön vergleichen … Ist aber eigentlich egal da ich lieber in den Klang-Orgien der Dalis schwelge 🙂 wenn die Vorgänger-Speaker – Zensor 7 – noch länger bei mir rumstehen, hänge ich die mal parallel dazu und vergleiche das ganze tatsächlich – wird bestimmt spannend …