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MdRzA 2022-09-26

Neue Woche, gleiches Spiel. Kaum im Trockenen aus dem Dorf raus fängt es an zu regnen. Bis zur nächsten Brücke war ich schon einigermassen feucht … Brrr. GsD waren Regenjacke und Helmmütze ganz oben in der Tasche 🙂 2 Km weiter hört es auf … also nur ‘ne nasse Jacke und feuchte Füße bis ich im Büro war. Leider hatte ich kein frisches Sweatshirt dabei … also den ganzen Tag im T-Shirt. Schön ist anders …

Aber: nicht umgedreht, nicht auf die kurze Strecke ausgewichen – 32 Km on top! Nächste Woche Mittwoch geht es wieder los mit EYB auf Zwift. Ankündigung im Podcast: “Wir starten am Mittwoch um 20 Uhr. 145 Km mit 4.500 Hm … Am Donnerstag um 3 Uhr früh kommen wir dann an …”.

Eigentlich wär das ja wirklich mal ein cooler NightRide … Ich glaube, ich suche mir ein einsames Wochenende und probiere das aus … die 100 Meilen auf Zwift stehen eh noch aus.

Tour de France Femmes avec Zwift

Gerade fertig mit einem geilen Ende auf der Super Planche des Belles Filles. Super wars – bitte ab sofort jedes Jahr! Gestern hat Annemiek van Vleuten (AVV) dann endgültig zugeschlagen (auf den ersten Etappen war sie noch krank) und mal eben mehr als 3 Minuten Vorsprung an den Bergen rausgefahren und sich das Gelbe gesichert – da konnte heute nicht mehr viel anbrennen obwohl es die anderen Teams nochmal richtig versucht haben und Movistar / AVV auch massiv Probleme mit dem Material hatte.

Vor dem letzten Anstieg war die Ausreissergruppe aufgeraucht und dann hat Mutti nochmal richtig ernst gemacht – 30 Sekunden Vorsprung auf ~7Km auf Demi Vollering rausgefahren, den Rest abgestellt und dann im Gelben als Gesamtsiegerin ins Ziel! So muss das! Nun kann sie Ende des Jahres das Rad beruhigt an den Nagel hängen. Mehr gibt es nicht zu gewinnen …

Ergebnis 2022:

1. Annemiek van Vleuten (Movistar)
2. Demi Vollering (Team SD Worx)
3. Katarzyna Niewiadoma (Canyon/SRAM)
4. Juliette Labous (DSM)
5. Silvia Persico (Valcar)

Bergtrikot (gepunktet): Demi Vollering vor Annemiek van Vleuten und Katarzyna Niewiadoma

Punkte (grün): Marianne Vos vor Lotte Kopecky und Maria Giulia Confalonieri

Nachwuchs (weiss): Shirin van Anrooij (Trek-Segafredo)

Aktivste Fahrerin: Marianne Vos (aka “Oskar für ihr Lebenswerk”)

Mannschaft: Canyon-SRAM Racing vor FDJ und Trek

Also – allez allez in 2023 und dann bitte auch mit weniger Stürzen und Verletzungen!

The drama continues III

Und weiter geht die Story, auf die viele schon gewartet haben …

Wir erinnern uns: in der letzten Zeit hatte ich massiv Probleme mit platten Reifen, vor allem an der IVY. Daher auch der Umbau auf Tubeless zu Anfang des Jahres und die daraus resultierenden Probleme.

Nach dem Abwurf des kompletten Reifens gegen Ostern und der nachfolgenden Zentrierung der Felge beim Händler war es ja gut – eigentlich. Ich bin das Rad viel und gern gefahren – auch wenn immer so ein bisschen “pass auf, da ist was nicht OK” mitschwang. Naja, am letzten Sonntag stand der Rosenheimer Radmarathon 2022 an (26.6.) und ich habe am Vortag das Rad gecheckt, die Schaltung noch ein wenig justiert, Kette gereinigt und geölt … was man halt so tut bevor es losgeht.

Abends habe ich dann Rad und die restlichen Klamotten im Auto verstaut und den Wecker auf 5 Uhr gestellt. Treffen in Rosenheim war für 7 Uhr verabredet – soweit alles okay.

Kurz vor 8 sind wir dann zu dritt auf die Piste gegangen – Alexandra, Peter und ich. Schon kurz nach dem losfahren fand ich das Hinterrad merkwürdig “weich” – irgendwie instabil aber weder ein Luftdruck- noch ein Speichencheck brachten mich weiter. Also tapfer vorwärts, das Problem im Hinterkopf. Eigentlich hätte ich an der Stelle das ganze schon abbrechen sollen aber hinterher ist man ja immer schlauer …

Wir sind also irgendwann am Aufstieg zum Sudelfeld angekommen – das HR weich und “komisch”. Egal – 20Km bergauf bei guten 28° …

Kurz vor dem “Gipfel” hats dann heftig hinter mir geknallt und der Reifen war mal wieder von der Felge. Luftdruck hatte ich morgens noch kontrolliert – 4.1 bar – also definitiv okay und im Rahmen aller Regeln für die Felgen-Reifen-Kombi.

Also erstmal die ganze Schweinerei abwischen, Schlauch rein und pumpen … nun war das ganze nahe unfahrbar und ich beschloss, an der Verpflegung in Bayrisch Zell Hilfe zu suchen oder das ganze abzubrechen … letzteres ists dann auch geworden. Bin mit der Truppe vom Veranstalter nach Rosenheim zurückgefahren und das wars für dieses Jahr.

Gottseidank ist das ganze auf dem Anstieg passiert und nicht 10 Minuten später auf der Abfahrt – da hätte es mich dann mit 60+ Km/h ganz sicher übel zerlegt und der dort schon vorhandene Rettungswagen hätte einen Passagier gehabt (leider ist auf der Tour eine Teilnehmerin auf der Abfahrt schwer gestürzt und 2 Tage später an ihren Verletzungen gestorben – der Heli war im Einsatz).

Also bin ich stinkwütend nach Hause zurück und hab den ganzen Krempel gleich im Auto gelassen. Am Dienstag zum Händler: was machen wir nu? Der hat auch nur dumm geschaut, mir dann ein Set DT Swiss Laufräder angeboten. Da hab ich zugeschlagen denn dem WTB Zeug trau ich nicht mehr.

Mittwoch Nachmittag abgeholt und – Überraschung – HR passt nicht in den Rahmen. DT Swiss speicht mittig ein, Cannondale will beim Topstone 3mm nach rechts … Also alles wieder raus und Rad “umzentrieren” – was ‘ne Scheisse …

Rückweg war dann okay. Donnerstag gg. Mittag aufs Rad und los – bis zu Sbahn bin ich gekommen bis mir – mal wieder – die Dichtmilch um die Beine gespritzt ist. Der typische kleine feine spitze weisse Stein, der hier irgendwo liegt und immer auf mich wartet, hat zugeschlagen. Sattes Loch in der Lauffläche – Milch nachkippen hat nicht geholfen … dann eben nicht. Ab aufn Kickr!

Und heute fängt die Tour 2022 an …

IVY – 2. Testrunde

Nachdem ich gestern Mittag nochmal 60ml Dichtmilch nachgekippt habe scheint es besser zu werden – nur an einer Stelle an der Reifenflanke ist noch immer frische Milch zu sehen. Gestern Mittag habe ich auf 4Bar aufgepumpt und heute früh das Rad ohne Check benutzt – ja, es hält die 4 Bar nicht auf Dauer aber es war einigermassen okay. Vielleicht dauert es auch noch ein paar Tage … anyhow, man kann es so fahren auch wenn ich mir dann doch irgendwann mehr Druck im HR gewünscht hätte. Leider habe ich unterwegs das verklebte Ventil nicht aufbekommen … Jetzt lass ich es erst einmal so stehen und dann schauen wir in den nächsten Tagen nochmal, wie weit es runtergeht … Ich weiss nicht – irgendwie ist das alles nicht wirklich sexy. Vorher hat es mir besser gefallen … die 40Km heute Vormittag waren aber ansatzweise okay

The drama continues II

News vom Samstag:

Rennrad: HR auseinandergenommen und die wahrscheinliche Ursache für die vielen Platten der letzten Zeit gefunden – das Felgenband ist morbide und will dringend getauscht werden. Kann die Werkstatt beim zentrieren demnächst gleich mit erledigen – jetzt muss als Notfall erstmal eine gute Lage Isolierband ausreichen. Der Schlauch, den ich am Do’tag eingezogen habe ist auf einem guten Zentimeter Länge an der Schweissnaht aufgerissen und dzf. gleich direkt in den Müll gewandert. Entweder tatsächlich miese Qualität oder vielleicht auch zu alt / zu lange unterm Sattel rumgehangen? Keine Ahnung …

An der IVY immer noch Probleme, den HR dicht zu bekommen. An zwei minimalen Stellen an der Flanke leichter (minimaler) Austritt von Milch aber das kann es eigentlich nicht sein. Ich habe jetzt nochmal eine Pulle Stance nachgekippt, liegen gelassen und inzwischen wieder eingebaut – mal sehen. Wenn das nicht hilft => Ventil-Einsatz tauschen aber auch an dem ist weder entweichende Luft zu sehen noch zu hören. Bin gespannt, ob das nun endlich funktioniert …

Anyhow – Tubeless ist ein ganz schön teures Hobby

The drama continues …

Wir erinnern uns – gestern habe ich zwei Räder geschrottet … hier kommt die Fortsetzung.

Heute früh hab ich das Hinterrad der IVY fix ins Auto geworfen und bin nach Freising zum Radladen gefahren – mal checken lassen, wie schlimm die Geschichte ist.

Ich habe Glück:

  • der Laden ist geöffnet
  • es ist nicht viel los
  • der freundliche Mechaniker schaut sich die Felge an, hört meine Story und fängt an, das Rad neu zu zentrieren – hier mal schrauben, dort mal drehen – läuft wieder rund.

Wir quatschen nebenbei ein bisschen und er füllt den Reifen mit Dichtmilch, Druck drauf, es ploppt – alles so wie es sein soll. 33 Euro hat mich der Spaß gekostet aber das ist völlig okay. Also ab nach Hause, Rad einbauen und los …

An der Ivy ist das ganze problemlos – zum Einbau muss ich Luft ablassen aber das ist normal. Also Rad rein, aufpumpen (nicht über 4Bar!), Testfahrt vorm Haus – geht. Ein paar der frisch angezogenen Speichern knarzen erstmal aber – passt.

Also widme ich mich jetzt mal dem Stevens-Rennrad. Da hatte ich gestern als letzte Nothilfemassnahme einen frischen Schlauch eingezogen – sonst wäre der Heimweg echt beschwerlich geworden. Fuhr sich nur ein bisschen blöd – irgendwie “hoppelig”. Nun gut, erstmal den Reifen “durchkneten” und dann die gewohnten 8bar Druck drauf. Fein. Testrunde wie mit der Ivy – einmal Strasse rauf und runter. Okay, scheint zu passen – hat wohl doch nix abbekommen.

Dann wollen wir mal den Rasen mähen. Ich stelle also Ivy und Rennrad nebeneinander an den Gartenzaun um Platz für den Rasenmäher zu haben, hole das notwendige Gedöns aus der Garage, gehe am Rennrad vorbei und plötzlich zischt die Luft aus dem Hinterreifen. 7 Sekunden von 8Bar auf 0. Das Rad stand einfach nur so da …

Ach leckt mich doch am … das kann doch nicht wahr sein. Ich hab den Reifen sorgfältig nach irgendwelchen Dornen, Nägeln, Steinchen abgesucht. Der Schlauch war nagelneu …

Übrigens: der Hinterreifen der Ivy hatte nach einer Stunde auch nur 1.5Bar statt 4 – bin dann noch eine kleine, garagennahe Testrunde an der Isar gefahren damit der Schiebeweg nicht so lang wird … nur zweimal nachpumpen auf 40Km. Der Gott des Radsports hat mich gerade wohl nicht lieb … blöder Arsch!