Category Archives: Hardware

Warum doof?

Warum Computerlautsprecher-Sets der Form x.1 doof sind!

Irgendwo ein paar Jahre zurück findet man hier einen Artikel über meine Bose-Lautsprecher für den Computer. Ich hab eine 2.1-Lösung mit Subwoofer und zwei Satelliten. Klanglich ganz okay mit einem leichten Rauschen aber vor allem sauteuer. Würde ich heute wohl nicht noch einmal kaufen.

Warum? Weil die ganzen Kabel ungeheur nerven. Herzstück des ganzen ist der Subwoofer, der naturgemäß unter dem Tisch am Boden steht. Und dort laufen

  • Stromkabel
  • Signalkabel vom iMac
  • zwei Kabel für die satelliten auf dem Tisch
  • Lautstärkeregler und Powerschalter

rein. 5 Kabel unterschiedlicher Länge und Dicke, die nur im Weg sind. Das nächste Set wird ein 2.0-System – zwei Lautsprecher links und rechts vom Monitor, Signalkabel, ggf. Strom und fertig. Hätte es bei Bose auch gegeben – aber ohne den geilen Lautstärkeregel-Puck 🙁

Beim nächsten Mal dann … oder ich nehme gleich Earpods / interne Speaker und hab gar keine Kabel mehr. Spart Geld, Strom und Kabel

Schreibtisch – CleanUp

Endlich – 5 Monate nach dem Umzug ins neue Arbeitszimmer und gefühlt 2 Jahre nachdem das Thema auf die Todo-Liste kam, habe ich am Wochenende meinen Schreibtisch “aufgeräumt”, d.h. die Verkabelungssituation bereinigt.

Mein Schreibtisch begleitet mich schon seit vielen Jahren – genau genommen seit Mitte der 80ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Angefangen hat er mit zwei schwarzen, nur ansatzweise höhenverstellbaren IKEA Metall-Ständern und einer Kiefer-Leimholz-Arbeitsplatte aus dem nahegelegenen Baumarkt. Die wurde noch in meiner Schulzeit von mir selbst schwitzend und fluchend ins heimische Kinderzimmer getragen – ist also schon einige Jahrzehnte her.

Die nächsten Jahre war er dann mein Schreibtisch in Abitur und Studium, an dem gelernt, gefeiert, geraucht und getrunken wurde – immer noch auf zwei Böcken und ohne jede Oberflächenbehandlung. 1991 kam dann mein Umzug nach Bayern – hier war weniger der Schreib- als viel mehr der Ess- und Küchentisch gefragt – in meinem 1-Zimmer-Appartment. Danach Umzug in die Münchner Innenstadt, nach Hallbergmoos – und immer wurde der Tisch mitgenommen und als Schreibtisch verwendet.

Als Anfang 2020 Corona aufkam und mir klar wurde, dass das ganze noch sehr lange und in viel Home-Office endet, habe ich mir eine elektrisch höhenverstellbares Untergestell gekauft und die IKEA-Ständer ersetzt.

Soweit kein Problem aber damit kamen neben den ganzen Computerkabeln weitere Strippen dazu – den beiden Motoren, die 220V-Zuleitung sowie das Kabel zur Steuereinheit an Tisch. Dazu die Kabelage von zwei kompletten Computer-Setups mit externen Platten, Netzwerk usw. Solange der Tisch mit einer Längsseite an der Wand stand war alles einigermassen okay – sieht Scheisse aus, geht aber.

Nun steht mein Tisch neuerdings mitten im Raum und da stören die hängenden Kabel ziemlich – also habe ich mir verschiedene Mittel besorgt um für Ordnung zu sorgen.

Angefangen habe ich mit einem Kabelkorb von IKEA, den ich – leider ohne Montagezubehör – bei einer Firmenauflösung weggefischt hab. Der hing schon seit Jahren an mehreren Rundhaken unter der Platte.

Als nächstes kam eine fest montierte Steckdosenleiste dazu – besser aber noch nicht optimal zumal einige schwere Steckernetzteile immer Gefahr liefen, herauszufallen. Also kam für die andere Tischseite eine metallene Aufnahme für eine weitere Dosenleiste dazu – ganz brauchbar wenn sie denn mal montiert ist.

Weiterhin habe ich noch an verschiedenen Stellen Kabelkrallen im Einsatz – einarmige Bügel, die schnell montiert sind und mehrere Kabel aufnehmen können. Dazu kommen noch einige Klett-Kabelbinder, ein Kabelschlauch für die ganzen Bose-Kabel zum Subwoofer hin und ein paar Schrauben.

Jetzt gehts … und das auch noch nachhaltig. Und wenn mich im Sommer mal der Ehrgeiz packt, zerlege ich das ganze Trumm, schleppe es in den Garten und schleife die Oberfläche nach ca. 35 Jahren endlich mal und lasse sie ein 🙂

Inventur-Montag

Messen, zählen, wegwerfen … wir arbeiten uns zu dritt langsam durch die Büros. Die erste Inventur seit umpfzig Jahren … oh je, man gebe mir eine kleine Mulde oder oder auch gern zwei in die Tiefgarage und dann “Feuer frei”! Unglaublich, was sich so in den Jahren und Jahrzehnten ansammelt …

Und zu Hause steht mir das gleiche auch noch bevor … wobei: angefangen habe ich ja schon … ein paar Sachen sind schon in der Kiste für den Wertstoffhof gelandet. Und es ist noch so viel mehr da … leider auch Dinge, von denen ich mich nicht trennen mag wie mein Atari ST, der Atari 600XL mit allem Zubehör (mein allererster Computer), meine alten Macs, die Sun Workstations, die RS6000 (ist nur noch eine eine übrig von ehemals drei oder vier) … Dazu die ganzen externen Platten, Bandlaufwerke, Terminals … haufenweise Kabel und Einsteckkarten, Telefone aus der guten alten analogen Zeit, mehrere Toshiba-Laptops mit den ersten LED Displays, Disketten, CDs, Bänder … so viel Zeug. Hilft ja nix – alles muss raus … demnächst! Bis Ende Mai will ich den Keller sauber haben … Danach ist dann die Garage dran und das Arbeitszimmer geht auch noch in eine zweite Runde.

 

Apple Watch 3 vs 7

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Im Januar oder Februar 2018 habe ich mir die Apple Watch 3 gekauft – im sicheren Wissen, sie bestimmt nicht zu brauchen. Aber ganz schnell hat sich herausgestellt, dass die Watch die perfekte Ergänzung zum iPhone ist. So hat sie mich seit dem Tag 24/7 begleitet – unterbrochen von ein paar kurzen Lademinuten wenn ich unter der Dusche stehe oder am Abend.

Die Akku-Laufzeit ist immer noch gut, ein bisschen langsam ist sie geworden und arg klein im Vergleich zu anderen Smart-Watches. Aber der Gedanke an ein Update auf die Apple Watch 7 geht mir schon eine ganze Weile durch den Kopf. Gestern hab ich sie dann doch gekauft (bei Apple selbst) und heute Mittag hat sie mir der freundliche UPS-Fahrer in die Hand gedrückt.

Jetzt habe ich also eine 45mm Alu-Series 7 in Polar-Silber mit Sport-Armband (mit dem ich in den drei Jahren sehr zufrieden war) in Dunkel-Kirsch ohne eSIM (hätte die 3 gekonnt, habe ich aber nie vermisst) am Arm. Und sie ist toll – einfach nur toll. Durch die Größendifferenz zur 3er sieht es nun stimmig aus (die 3 war schon ein wenig klein an meinem Handgelenk), das nagelneue Armband ist noch samtig weich und man spürt sie eigentlich nicht. Aber bei jedem draufschauen muss ich grinsen – ein schönes Teil.

Die 3er geht nach Weihnachten an Apple zurück und bringt mir noch 55.- Euro Gutschrift – passt schon. Es sei denn, jemand aus der Familie möchte sie noch haben … schauen wir mal.

In jedem Fall habe ich auch im Jahr 2021 meine Apple-Tax brav gezahlt: MacBook Air M1, iPhone 12 mini, Watch …

Eine Woche Wahoo Kickr:Bike

Die erste Woche mit dem Wahoo Kickr:Bike ist morgen vorbei. Am letzten Montag gegen 14 Uhr 30 kam der Spediteur und hat den Brocken vor die Haustür gestellt. Über Aufbau und Einrichtung hatte ich ja schon ein bisschen geschrieben – problemlos.

Inzwischen sind die auch nahezu alle Zubehörteile eingetroffen – nur die Schweissbänder fehlen noch 🙂

In der initialen Bestellung waren das Bike, die Matte als Bodenschutz, der Headwind Ventilator und ein Satz Shimano-Kombipedale enthalten – also alles, um mit dem Kickr loslegen zu können. Leider ließ sich mein Garmin Brustgurt aus irgendwelchen Gründen nicht in das Setup mit Zwift integrieren – da habe ich mir noch fix eine neuen von Wahoo geleistet und – klappt problemlos. Und zu guter letzt habe ich auch den Tisch von Wahoo noch erstanden – ist auch sinnvoll weil er die perfekte Höhe hat, iPad und alles mögliche Zubehör sicher hält und auch mal als Stehtisch dienen kann. Teuer aber … was soll’s – der Schmerz ist schon vergessen.

Seit Montag Abend bin ich auch auf Zwift unterwegs. Nach 6 Tagen bin ich im Level 7 unterwegs – mit 170 gefahrenen Kilometern bei gut 1.800 Höhenmetern – also deutlich mehr als ich hier im Flachland gesammelt hätte. Macht auf jeden Fall Spaß, ist aber mit 14.99 / Monat und User auch ganz schön teuer.

Wahooligans …

Gestern wurde – leider erst nach dem Wochenende – die große Kiste angeliefert, ausgepackt und installiert. Da die Pedale, der Headwind und die Matte schon am Freitag und Samstag kamen konnte es gleich losgehen. Der Aufbau (Beine anschrauben, Sattel und Lenker montieren, Pedale rein) war völlig problemlos und hat – auch dank der guten Videos von Enjoy your bike – keine Viertelstunde gedauert.

Dann musste das ganze leider erst noch eine Weile warten – Termine. Abends dann schnell einen Zwift-Account erstellt und die ersten Meter “gezwifted” – Mann, ist das geil. Macht total Spaß – selbst wenn man nur das iPad neben sich im Regal stehen hat. Mit einem Bildschirm in passender Größe und dem Tisch (kommt hoffentlich auch noch in dieser Woche) wird das bestimmt richtig gut! Freu mich jetzt schon … Für das kommende Wochenende werde ich mir mal nichts vornehmen außer zu zwiften.

Am Kickr:bike selbst habe ich bis auf die schwache Sattelklemmung nichts auszusetzen – macht einen wirklich guten Eindruck. Der “Sound” ist ein wenig gewöhnungsbedürftig aber kein Vergleich zu “Rennrad auf Rolle” – deutlich leiser und bei geschlossener Tür im Flur schon nicht mehr hörbar. Da ist der Headwind schon ein ganz anderes Kaliber …

Ach ja – anstrengend ist’s – vor allem, wenn Rad und Körper noch nicht so ganz zusammenpassen … aber das wird schon noch 🙂 Gestern bin ich noch ~25km auf verschiedenen Strecken rumgegurkt – zum einen zum “umschauen”, zum anderen, um die ganzen Funktionen auf Zwift mal durchzuspielen. Insofern nichts besonderes aber der Schnitt war am Ende >25 bei knapp 500Hm – also mehr als hier in freier Wildbahn.

Jetzt suche ich noch einen günstigen Apple TV HD und dann ist erstmal “spending freeze” für 2021. Ach ja, die IVY muss noch auf Tubeless umgebaut werden und braucht sowieso neue Reifen. Aber dann …

 

Weihnachtsgeschenk

Die schönsten Geschenke macht man(n) sich ja selbst … so zieht Anfang nächster Woche ein Wahoo Kickr:Bike hier ein … Bin gespannt, wie gut (oder schlecht) das Teil ist. Zwift – ich komme …

Leider kommt die Lieferung erst am Montag oder Dienstag – das Zubehör wie die Matte, Pedale und der Headwind sind aber schon eingetroffen … Wäre gern am Wochenende meine ersten Zwift-Meter gefahren … 

So war ich heute nochmal mit Ivy draussen am Speichersee und im Finsinger Moos unterwegs. Hinter Moosinning ist mir auf dem Heimweg der Hinterreifen geplatzt. So konnte ich auf Strava auch gleich noch zwei Geh-Challenges abschließen … 7 1/2 km in Rad-Winterschuhen auf Gravel-Roads machen nicht wirklich Spaß … Und 4 oder 5 “Platte” in einem Jahr reichen dann auch. Wenigstens habe ich jetzt ‘nen Grund, auf der Ivy die Reifen wegzuwerfen (sind eh durch) und über den Winter auf schlauchlos umzustellen sobald der Geldbeutel wieder gefüllt ist.