Category Archives: Software

Lets talk about: Backup

Screenshot 2021 08 25 at 23 51 56

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Hauptrechner –  ein Apple iMac – wird bei mir beinahe zu Tode gesichert

– TimeMachine Backup auf lokale externe Festplatte
– eine tgl. Vollsicherung per CarbonCopyCloner auf eine externe USB-HD
– tgl. Sicherung der allerwichtigsten Daten per ARQ in eine Cloud (verschlüsselt)
– verschiedene Daten werden auch nochmal zusätzlich beim Software-Anbieter oder in eine Cloud gesichert (Mails bleiben auf dem Mailserver, Things über die Things-Cloud, …)

Wesentlich entspannter geht es da auf meinem NAS zu:

– mehrmals wöchentlich eine Sicherung auf ein zweites NAS
– Sicherung von bestimmten Daten wie Fotos zusätzlich automatisch in eine Cloud (Dropbox)

Noch entspannter bin ich beim Laptop (MacBook Air M1) da dessen Daten überwiegend Kopien sind bzw. direkt in einer Cloud (iCloud, Dropbox) liegen: die wöchentliche Sicherung per CarbonCopyCloner auf eine USB-SSD reicht mir hier völlig aus.

Ganz easy wird es dann beim immer noch vorhandenen Windows Laptop für die jährliche Steuererklärung: hier reicht mir eine Sicherung mit der kostenlosen Version von Veeam auf eine lokale Platte oder per Backup-Client auf mein NAS. Veeam läuft an sobald ich die USB-Platte anstecke und der Backup-Client von Synology, sobald Windows startet und der Laptop sich im heimischen Netz befindet.

iPad und iPhone werden 1x wöchentlich manuell via iMazing gesichert und landen auf der externen Platte am iMac.

Meine Pi’s sichern wichtige Daten und Config-Files per Borg Backup auf einen NFS-Share auf dem NAS. Die Unify Ubiquity – Geräte per Automatismus auf eine lokale SD-Karte, die im Controller steckt. Hier schaue ich gelegentlich “nach dem Rechten” und ziehe mir dann – wie auch auf der FritzBox oder den Synologies – die Config-Files auf den iMac rüber wo sie von Hazel in die entsprechenden Sicherungsverzeichnisse einsortiert werden.

Es ist einfach nur geil …

Es ist einfach nur geil: gerade habe ich bei einem kleinen Nightwalk den Rest vom Automators-Podcast “Alfred” gehört. Es ging um die Workflows – unter anderem einen, der die Uhrzeiten in verschiedenen Zeitzonen anzeigt … Nun, ist ja nicht so ganz uninteresssant – gerade wenn man in einem internationalen Umfeld arbeitet. Also fix in den Shownotes den passenden Workflow-Link gesucht, runtergeladen, installiert (Doppelklick + Bestätigung) und ein bisschen rumgespielt, unter anderem ein paar Städte zus. eingefügt, andere gelöscht … Was man so macht.

Dann den Laptop eingeschaltet und … auch dort ist in Alfred der Workflow bereits installiert – dank Dropbox und synchronisierter Parameter-Dateien. Was leider nicht “in sync” war: die geänderte Liste der Städte … Nun ja, 3 Ortsnamen sind ja eigentlich schnell getippt aber – wir sitzen ja an ‘nem Mac. Also auf dem iMac mit ‘tz edit’ die Liste im Systemeditor aufgerufen, mit CMD-A alles markiert, CMD-C – alles kopiert und – nun kommts – auf dem Laptop daneben mit timezone edit die Liste auch im Änderungsmodus geöffnet und mit CMD-V den Inhalt der *synchronisierten* Zwischenablage vom iMac am Laptop eingefügt. Windows 11 – your turn!

Einfach nur geil!

Ubiquity – Erfahrungen Teil VII

Mal wieder ein kurzes Status-Update zu meiner Unify / Ubiquity – Umgebung (immer noch USG, CloudKey, 3 Switche, 3 Wlan AP’s): Läuft. Seit ich mir angewöhnt habe, bei Updates nicht die Geduld zu verlieren … problemlos.

Das neue Design sieht zwar immer noch ein wenig gewöhnungsbedürftig aus und eigentlich hätte ich ja auch lieber eine Firewall, in der ich mehr mache … aber wozu eigentlich? Läuft doch … Und wenn ich wirklich mal schnell eine Webseite oder etwas anderes blocken will – es geht ja …

Dazu noch die Kombination mit dem Pi und der Installation von PiHole – close to perfect. Das Geld war gut investiert.

Frau kann auch im 2OG perfekt über WLAN und VPN arbeiten – eigenes Wlan nur für die Arbeit sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Ist eigentlich nur noch ein Punkt offen:

– die unsägliche Verwaltung des DNS … verdammt, das kann doch nicht so schwer sein. Ich habe nun einmal gewisse Vorstellungen, wie ich meine IP-Adressen strukturiert haben möchte … und das lässt sich leider mit DHCP und Reservierungen nur schwer umsetzen. Macht das endlich vernünftig – andere können das auch. Im Zweifellsfall geht mal bei Open Source – Firewalls spicken!

Obsidian

Mein neuestes Spielzeug im Bereich Information Management ist Obsidian, ein kleines Tool zum Aufbewahren, Organisieren, Verlinken, Taggen, … von Notizen und Informations-Schnippseln. In diesem Bereich bin ich in den letzten Jahren durch viele Reifen gesprungen; immer in der Hoffnung, nun das endgültige Tool gefunden zu haben. Vorgänger in diesem Gebiet waren – neben anderen, die ich nicht mehr erinnere:

  • Evernote
  • OneNote
  • Circus Ponies Notebook
  • DEVONthink
  • Apple Notes
  • Notebooks
  • ASC-Dateien in der Cloud

Alle diese Lösungen hatten so ihre Vor- und Nachteile. Bei Evernote war es irgendwann das krude Preismodell und vor allem der “Data Lock In” – rein in Evernote ging prima aber raus? War nicht gern gesehen … Same bei OneNote das auch durch diverse, “komische” Entwicklungsentscheidungen immer weiter abfällt. Notebooks ist ein phantastisches Tool bei dem aber leider die Windows-Komponente stark abfällt und mehr Ärger als Nutzen bringt …

DEVONthink ist außerhalb des Apple Universums leider komplett aus dem Rennen genau wie Apple Notes (wobei man hier noch die Cloud-Version via Browser nutzen könnte), …

Im Vergleich dazu nun Obsidian – der ganz neue, heisse Scheiß wie man überall leicht herausfinden kann. Der größte Vorteil ist seine Einfachheit und die Fokussierung auf Markdown-Dateien, die leicht über die persönliche Lieblingscloud über diverse Geräte synchronisiert werden können. Dazu gibt es Electron-based Clients für MacOS und Windows; die IOS-Apps sind noch in der beta, finden aber zumindest Anklang.

Im Moment bin ich von Obsidian jedenfalls schwer angetan und migriere gerade meine ganzen gesammelten Notizen dort hinein …

 

 

Filetransfer-Software

Eigentlich sind FTP & Co ja outdated … gibt ja heute viel modernere Möglichkeiten, Daten zu übertragen … Nichtsdestotrotz setze ich (s)FTP immer noch gern ein da es sich so schön automatisieren lässt, robust wie ein Trecker ist und überhaupt … einmal sauber aufgesetzt macht es wenig bis nie Probleme.

Und FTP-Clients gibt es wie Sand am Meer – von kostenlos bis teuer ist für jeden etwas passendes dabei. Unter Windows nutze ich entweder ftp.exe auf der Kommandozeile oder WinSCP; unter OS X bislang gern den irgendwann mal günstig eingekauften Yummy FTP. Leider ist der Entwickler von Yummy FTP verstorben und damit gibt es das Produkt nicht mehr.

Nach verschiedenen Experimenten mit CyberDuck, FileZilla und anderen Produkten habe ich nun am Wochenende eine Lizenz von Transmit erworben und siehe da: meine Welt ist wieder in Ordnung. Ok, 40 Euro sind eine Stange Geld aber nachdem das nun wirklich wieder “rund” läuft auch nicht zu viel verlangt.

Ubiquity UniFi Update Orgie

Vor 2, 3 Tagen stand mal wieder ein Update der CloudKey-Firmware an – gesagt, getan. Nachdem ich mich inzwischen daran gewöhnt habe, dabei nicht die Geduld zu verlieren ging es auch völlig schmerzfrei und problemlos. Heute dann Updates von 2 AP’s und 2 Switches. Nach einer knappen Stunde alles problemlos erledigt … nur die Warnmeldungen vom Icinga2 Host nerven ein wenig … aber das hätte ich ja auch vorher abstellen können. Ergebnis: alles wieder auf dem Stand und läuft. Geduld zahlt sich dabei wirklich aus …

Screenshot 2020 09 26 at 10 25 53