Muskelkater vom Schnee schippen – vielleicht geht’s morgen ja wieder … Und ganz ehrlich? Es war mir auch heute früh zu kalt um mich auf die Maschine zu setzen … ich geb’s ja zu. Andererseits: am Wochenende gefühlte 10 Tonnen Schnee zu schaufeln ist ja auch Sport … irgendwie.
Depp vom Dienst
Jetzt hab ich’s nach langer Zeit mal wieder geschafft – knapp 100 Bilder vernichtet … Aber von vorn: Gestern, am Sonntag, saß ich gerade auf dem Kickr als sich draussen bei klirrender Kälte und viel Schnee der Sonnenuntergang des Jahres abzeichnete. Also fix runter vom Bike, Dusche und so schnell wie möglich raus. Erster Fehler: ich hätte auf die Dusche verzichten und gleich rausgehen sollen – so habe ich 10-15 Minuten verloren aber nun gut. Jetzt war Eile geboten um noch etwas vom Schauspiel zu haben. Also nur die A7 mit dem 70-200 geschnappt … einen richtig guten Standort konnte ich mir leider nicht mehr suchen. Also raus aus dem Ort Richtung S-Bahn und das dortige Feld als Motov nehmen. Sonnenuntergang nun leicht rechts von mir, am Horizont eine Baumgruppe – kann man schlechter treffen. Feuer frei … Zweites Motiv: sowohl links als auch rechts von mir und in einiger Entfernung stehen verschneite Häuser in der Landschaft – auch nicht schlecht. Klick klick klick.
15 Minuten später war auch schon alles vorbei. Also zurück, Speicherkarte in den Rechner und Lightroom “on” … Import wie üblich (kopieren als DNG, …). Die ersten Vorschauen sahen schonmal ganz gut aus (ein bisschen Schrott habe ich gleich aussortiert) und so habe ich mir erst einmal ‘nen Tee geholt. Dann habe ich mit der Bearbeitung angefangen – allerdings ohne groß zu beachten ob der Copy-Job schon fertig ist. Irgendwann Karte rausgezogen, mich kurz über die Meldung mit dem nicht ordentlich abgemeldeten Datenträger gewundert und wieder rein in die Kamera. Aus alter Gewohheit (Bilder sind ja im LR vorhanden) beide Kartenplätze formatiert … Nach dem Abendessen wollte ich weitere Bilder bearbeiten … war wohl nix. Nur die Vorschauen waren noch vorhanden; der Datenträger konnte nicht gefunden werden …
Mit den üblichen Recovery-Tools konnte ich die Bilder auch leider nicht mehr zurückholen … Mist. Naja, eins habe ich wenigstens … wenn auch nur als kleines png mit 1280×1024 als WebExport …
Winter-Einbruch
Pünktlich zum ersten Dezember gab es einen ordentlichen Wintereinbruch. Einige weisse Krümel lagen vorher schon und auch der Wetterbericht war entsprechend. Donnerstag Nachmittag taute es ein wenig und die paar Millimeter verwandelten sich in Matsch – nur um über Nacht und im Lauf des Freitags zu einer formidablen Schneedecke zu werden. Es schneite – dünn aber sehr ergiebig – so richtig hab ich es eigentlich gar nicht mitbekommen.
Erst als Anne gegen Mitternacht aus Pfaffenhofen von der Weihnachtsfeier kam und nicht mehr durch den zusammengeschobenen Haufen in der Rupprechtsstraße kam, habe ich es so richtig gesehen: knapper halber Meter Neuschnee … Letztendlich war kein Durchkommen und so landete der Mini erst einmal auf dem S-Bahn-Parkplatz.
Samstag Vormittag – immer noch reichlich Schnee von oben – haben wir in nachbarschaftlicher Hilfe erstmal den Fahrweg freigemacht – Kreilinger junior ist einmal fix mit dem Claas durchgefahren und hat bis auf die letzten Meter alles rausgeschoben. Guter Mann! Da es bis aber bis zum späten Nachmittag weiter geschneit hat, wurden die weiteren Aktionen auf Sonntag verschoben. Da durfte ich dann mein Auto abräumen, die beiden Stellplätze freischippen und zu guter letzt auch noch am Bahnhof den Mini ausgraben. Fühle mich, als hätte ich Tonnen geschippt. Und immer die doofe Frage: wohin mit dem ganzen Zeug?
Den Fahrwegsinhalt haben wir erstmal auf die gegenüberliegende Strassenseite geschoben, am Zaun liegt was rum und alle haben riesige Haufen vor der Haustür … es wird ‘ne Weile dauern bis das alles weg ist.
Zur Belohnung gab es dann aber doch noch zwei Foto-Gelegenheiten (S-Bahn Parklatz in strahlender Sonne und einen genialen Sonnenuntergang) wobei ich zur zweiten noch einen eigenen Post habe … weil “irgendwas ist ja immer …”
Black Friday & Cyber Monday
Nach den ganzen Investments der letzten Wochen (Fotoequipment, neuer Mac, Apple Display) habe ich mich ein wenig zurückgehalten und nur “das nötigste” geshoppt … Topaz AI, DXO Pure Raw, eine 1 Jahres-Verlängerung der Adobe Foto-Cloud … und gestern beinahe noch ein Laufband.
Zum Glück hat’s Nachdenken rechtzeitig eingesetzt und ich habe es mir im letzten Moment doch verkniffen: zum einen wäre es eher ein Walking Pad als ein Laufband gewesen (zu kleine Lauffläche 100×40, keine Steigungen, …), zum anderen habe ich beschlossen, statt drinnen zu laufen doch lieber das bereits vorhandene Rudergerät zu nutzen.
Ab sofort wird also (mindestens) 3x / Woche (Plan ist Mo/Mi/Fr 6:30-7 Uhr) direkt nach dem Aufstehen gerudert.
Heute war “Day 1” nachdem ich es ja gestern erst im Lauf des Tages beschlossen hatte und ja, es war wirklich gar nicht so schlimm. Ein kleines Morgentraining mit Aufwärmphase und schon sind die geforderten 20 Minuten um und die Dusche kann kommen.
Braucht keine Vorbereitung außer draufsetzen, der Tag startet mit einem “schon erledigt” – Topic … kann es noch besser werden?
Heute bin ich jedenfalls schwer von mir begeistert und morgen werden wir sehen … Bis zum Jahresende will ich’s aber in jedem Fall durchziehen – in der Hoffnung, dann auch erste Erfolge zu spüren 🙂
Und gesünder als Laufen ist es auch …
Augsburger Puppenkiste
Für heute hatten wir Karten in der Puppenkiste für den “kleinen Wassermann” in Augsburg. Das Wetter war novemberlich-schlecht; Regen und Schneematsch, dazu ein eiskalter Wind so das der Weg vom Parkplatz zum Theater nicht wirklich Spaß gemacht hat. Wir waren zeitig da … alles prima. Das Stück war sehr schön – eine nahezu 1:1-Umsetzung des Buches von Otfried Preussler. Danach waren wir noch im Museum an gleicher Stelle (4.- Aufpreis) – ganz spannend aber leider waren die meisten Exponate hinter Glas und zum Fotografieren schlecht beleuchtet.
Hier noch der Link zur Piwigo-Galerie
(nur Belichtungskorrekturen und Beschnitt)
Mac Studio
Am Freitag ist er eingetroffen 🙂 Alles wie gewohnt und optisch “neu” – passt also. Sicherheitshalber hatte ich aus dem Büro einen 27″ Asus-Monitor ausgeliehen. Via HDMI dran und die Kiste gestartet, Einrichtung durchlaufen – passt soweit aber das Bild war eine Katastrophe … vor allem im Vergleich zum direkt daneben stehenden iMac. Unscharf statt knackscharf, Farben auch nur so lala … also so wird das nichts. Der zum Vergleich angeklemmte LG 27″ Gaming-Monitor machts auch nicht viel besser und ein 4k-Display konnte ich nirgend loseisen. Zum Schluß habe ich mein altes Thunderbolt-Display drangehängt über einen TB auf USB-C – Adapter – damit geht es einigermassen. Leider zeigt sich auch hier das das Display knapp 10 Jahre auf dem Buckel hat und die Ansprüche heute doch ein wenig höher liegen. Schade – also wird es wohl doch am ehesten ein Apple Studio Display werden damit die liebe Seele Ruhe hat – besser gehts ja nur mit einem XDR-Display aber bei dem Preis bin ich wirklich raus … Warten wir also auf ein günstiges Angebot in den nächsten Wochen … Abschreibungsmäßig soll es auf jeden Fall noch in 2023 passieren.
Der Rest ist entspannt – an der Oberfläche ist von der Brachialpower wenig zu bemerken aber der Import von 35.000 Bildern von der externen SSD hat eine Stunde gedauert – inkl. des Renderings der Vorschaudaten in höchster Qualität. Genial.
Der Rest des Wochenendes ging mit der Einrichtung drauf … Download hier, Lizen da … es dauert. Ende der Woche dürfte die Kiste soweit fertig sein und dann wird der iMac noch planiert und kommt ins Regal.
Update 2023-11-25: Seit gestern Abend ist es da und hängt am Mac Studio: das Display dazu. Kleiner als gedacht und vor allem kleiner als mein iMac zuvor steht es auf dem Schreibtisch. Die Lautsprecher sind auch soweit okay – also kommt das Bose 2.1 – Set erst einmal in die Kiste. Ansonsten alles prima: knallscharf, schöne Farben und auch schon mit dem Spider justiert. Morgen schauen wir uns mal Bilder bei Tageslicht auf dem Prachtstück an. Fazit: echt teuer aber auch echt gut – besser als alles was ich bislang im Büro in die Finger bekommen habe und vor allem: perfect fit zum Mac. Die Ausgabe tut nur einmal weh; den Spaß an dem Teil hab ich jeden Tag.
C-Rope Kameratasche
Bislang hatte ich für die kleine Canon M50 eine Hüfttasche, in die die Kamera mit 20mm WW und ein zweites Objektiv sowie Zubehör (Akkus, …) gut reinpassten. Für die Sony ist die natürlich zu klein – die Kamera mit Macro geht gerade so eben rein aber irgendwie ist das nicht der Stein der Weisen. Im Rahmen einer Rabatt-Aktion gab es letzte Woche die Umhängetasche von C-Rope für unter 30.- Euro … dafür kann man ja mal einen Blick riskieren.
Gestern kam sie also an. Ausgepackt … naja, ist halt eine kleine, relativ günstige Kameratasche mit Schultergurt. In das Hauptfach passen entweder die A7iv mit 1.4/35 und ein weiteres Objektiv oder die Kamera inkl. 2.8/24-70 o.ä. Da ich unterwegs die Kamera ja eh meist in der Hand habe kann ich so in der Tasche 1-2 Objektive halbwegs bequem und gut erreichbar transportieren. Ansonsten ist die Tasche schwarz, hat einen Schultergurt, öffnet zum Körper hin und es gibt noch ein Vorderfach und eines auf der Rückseite. Für den kleinen Fotowalk zwischendurch also ganz gut zu gebrauchen. Ob zum Beispiel das 2.8/70-200 reinpasst habe ich noch nicht probiert; wenn, dann wohl nur ohne Body aber das war auch nicht anders zu erwarten.
Gestern hatte ich die Tasche mal mit draussen – mit der A7iv und dem Sigma 2.8/14-24, also einem ziemlichen Klopper dran. Passt gut rein, war bequem zu tragen. Ob sie wasserdicht ist konnte ich mangels Regen nicht ausprobieren. Dafür trägt sie sich recht angenehm. Allerdings ist sie aufgrund ihrer Größe wirklich nur für Kamera mit einem Zoom gedacht – okay, die A7iv mit 1.4/35 plus Makro würden auch gerade so reinpassen aber andererseits: wenn ich mich schon bei einem Foto-Spaziergang auf ein Objektiv konzentrieren will so wie gestern passt sie perfekt (außer das eine Objektiv ist das 2.8/70-200 oder größer …). Ich denke, sie darf bleiben zumal noch Platz für das übliche Gedöns wie Geldbeutel, Telefon, Ersatzakku, … ist.
Update 2023-11-25: Erster Einsatz mit A7iv und 1.4/35 im Schneeregen in Augsburg – alles okay. Tasche ist dicht; jedenfalls keine Feuchtigkeit im Inneren festzustellen und für das kleine Set (Kamera + Objektiv, Akku, Kleinkram) gerade genau richtig. Bequem tragen lässt sie sich auch und für 30 Euro somit völlig okay.
