Filetransfer-Software

Eigentlich sind FTP & Co ja outdated … gibt ja heute viel modernere Möglichkeiten, Daten zu übertragen … Nichtsdestotrotz setze ich (s)FTP immer noch gern ein da es sich so schön automatisieren lässt, robust wie ein Trecker ist und überhaupt … einmal sauber aufgesetzt macht es wenig bis nie Probleme.

Und FTP-Clients gibt es wie Sand am Meer – von kostenlos bis teuer ist für jeden etwas passendes dabei. Unter Windows nutze ich entweder ftp.exe auf der Kommandozeile oder WinSCP; unter OS X bislang gern den irgendwann mal günstig eingekauften Yummy FTP. Leider ist der Entwickler von Yummy FTP verstorben und damit gibt es das Produkt nicht mehr.

Nach verschiedenen Experimenten mit CyberDuck, FileZilla und anderen Produkten habe ich nun am Wochenende eine Lizenz von Transmit erworben und siehe da: meine Welt ist wieder in Ordnung. Ok, 40 Euro sind eine Stange Geld aber nachdem das nun wirklich wieder “rund” läuft auch nicht zu viel verlangt.

Eigentlich …. tjaaaa …

Eigentlich wollte ich ja heute mal die Garage ausräumen, ausmisten, aufräumen und den anfallenden Schrott entsorgen … Leider ist’s dermassen windig, regnerisch und kalt, dass das nun wirklich keinen Spaß machen kann … Also nach dem Lunch-Walk endlich mal den Mac Mini Gen 1 aus dem Regal genommen, angeschlossen und eingeschaltet … Es bootet irgendein Debian Linux für PPC. Und da ich weder “rein” komme noch gerade Bock auf Linux auf dem Kleinen habe, suche ich mal die Datenträger dazu und verpasse ihm wieder ein standesgemäßes OS X – Tiger ist heute mal das Mittel der Wahl. Mal schauen, ob ich nach dem Reboot noch Updates angeboten bekomme …

Screenshot 2021 03 13 at 16 29 03

Abend-Action

Da sitzt man gerade ganz gemütlich vor der Glotze um sich nochmal den Film “Snowden” in der Drittverwertung auf einem Spartenkanal anzuschauen und denkt sich nichts böses … und dann landet der Rettungshubschrauber gefühlt quasi auf der Terrasse … Dazu Blaulicht aus allen Richtungen … muß wohl was übleres gewesen sein. Der Hubi hatte den Propeller aus und ist erst eine gefühlte Stunde später wieder abgeflogen. Mal sehen was der Nachbarschaftsklatsch morgen zu berichten weiss … und hoffen wir, das die Aktion jemandem geholfen hat. Gut das es diese ganzen Möglichkeiten heute gibt.

Omnifocus vs. Things

Ein alter Hut und doch für mich neu:

Harshibar hat gerade ein kleines Review zu Things 3 veröffentlicht und ja, ich mag das Interface. Verdammt – ich mag es sehr! Lieber als Omnifocus! Und dann war ich auch schon kurz davor auf Things 3 umzusteigen. Mit Mac, iPad, iPhone und allem anderen. Kostet so ca. 90.- … Dann hab ich mich allerdings – noch rechtzeitig – gefragt, warum …

Nur weil Things ein bisschen netter ausschaut? Aufgeräumter? Cleaner? Nicht so überfrachtet? Dann habe ich meine aktuelle OmniFocus-Items angeschaut und versucht, diese in der Testversion von Things unter Mac OS vergleichbar anzulegen … Das meiste würde gehen aber bei einigen Abhängigkeiten bin ich schon gescheitert … also besser ist Things jedenfalls nicht – maximal gleichwertig!

Warum soll ich fast 90.- Euro ausgeben um ein funktionierendes System zu ersetzen gegen eines, das nur unter Schmerzen das gleiche liefert? Also wieder kein Grund auf Things umzusteigen … Na, vielleicht wenn Version 4 mal irgendwann erscheint oder Omni endgültig auf ein Abo-Modell umsteigt?

(Das Video von Harshi findet ihr unter https://www.youtube.com/watch?v=9oBuOrrBskw&t=80s und ich habs mal vorsichtshalber aufgehoben)

Jahresend-Betrachtungen

Zum Anfang des Jahres hatte ich mir einiges vorgenommen für 2020 – leider kam dann Corona und vieles wurde anders als geplant. Hier nochmal meine wichtigsten Stichpunkte und was daraus geworden ist:

Fokus-Themen 2020:

  • mehr automatisieren => naja, viel ist hier nicht passiert aber es geht
  • mit Container-Systemen (Docker, Kybernetes, …) beschäftigen => Mööööp, das war wohl nichts.
  • mehr Fachbücher lesen => ähem … naja
  • Smart-Home ausbauen => gerade wieder Dank der Umzüge angefangen und bei diesem Anlauf wirds auch was
  • mehr selbst entwickeln (Python, PHP, PureBasic, Django, …) => eindeutig nichts geschafft außer 2, 3 kleinen Sachen für die Kanzlei
  • Webseite endlich mal auf Vordermann bringen und online stellen => na ja … immerhin taucht regelmäßig neuer Content auf …

Minimal-Ziele 2020:

  • Kellerinhalt -30% => geschafft
  • Fachbücher ausmisten => hier hat es den größten Fortschritt gegeben; inzwischen düften so knapp 200 Bücher den Weg in Scanner und danach ins Altpapier gefunden haben. Allerdings: die Nutzung der gescannten Unterlagen lässt noch zu wünschen übrig … Immerhin kosten sie so keine Miete mehr 🙂

Fazit? Verbesserungswürdig aber was willste machen …

Sport war in 2020 auch so ein Thema – 2, 3x im Studio trainiert und dann war auch schon Corona und damit der Laden zu. Im Sommer in der kurzen Öffnungsphase war mir das ganze zu heikel aber immerhin habe ich einen Kraftturm im Keller stehen, der doch halbwegs regelmäßig genutzt wird (Klimmzüge, Liegestütze, Dips …) und in der Garage wohnt seit dem Sommer (war es im Juli?) neben den bereits vorhandenen Rädern ein Canondale Gravelbike aus feinstem Carbon … Immerhin habe ich in 2020 gut 5.000 Kilometer zusammengefahren und auch die Höhenmeter haben sich signifikant gegenüber den Vorjahren vermehrt.

Highlight waren neben Touren auf den Brocken (Scheisse ist das Steil!) und in Niedersachsen die Runde nach Dorfen (117 Kilometer), die München-Tour sowie die 10 gefahren GrandFondo’s in der Gegend.

Hier noch die Übersicht der gefahrenen Kilometer / Rad in 2020:

MTB 276,61
Spinning 392,00
RR 1181,26
GRV 1528,96
IVY 1692,26

In Summe mit Spinning waren es dann doch mehr als 5.000 (5.071 um genau zu sein) und möglicherweise raffe ich mich an Sylvester noch zu einer kurzen 30-Kilometer-Runde auf …

 

Neue Schreibtischlampe

Heute mal ein Einkaufstipp: ich habe nämlich eine neue Schreibtischlampe und weil mich die so dermassen überzeugt, mache ich ein bisschen Werbung dafür. Bislang stand eine klassische Lampe auf meinem Schreibtisch – links vom iMac. Es war eine kleine LED-Lampe, deren Lichtstärke sich schön in 10 Stufen regeln ließ und die wenig Strom verbraucht. Immerhin war sie die meistgenutzte Lampe im Arbeitszimmer.

Aber leider war auch ihr Sockel / Fuß ziemlich groß und irgendwie immer im Weg und – eigentlich noch schlimmer – war sie nicht hoch genug, so dass ihr Licht immer mitten auf den Monitor fiel. 

Daher hatte ich mir vor einiger Zeit bereits Gedanken über eine Verbesserung gemacht und bin dabei auch auf die Lampen von BenQ gekommen, die man oben an den Monitor anklippst und die dann das Licht von dort auf den Bereich vor dem Monitor projizieren. Leider kosten die ca. 90 Euro und waren mir zu teuer. 

Nun bin ich neulich auf der Webseite des großen Flusses auf eine China-Version der Lampe gestossen, die deutlich günstiger ist (weniger als 25.- Euro) und die hervorragende Bewertungen hatte. So habe ich schnellentschlossen auf “kaufen” geklickt und schon am übernächsten Tag wurde sie geliefert.

Die Lampe besteht aus zwei Teilen – dem LED-Strip in einer Fassung und einer Halterung, die man oben auf dem Monitor steckt. Die Stromversorgung kommt aus einem USB-Port am Computer oder über ein – nicht mitgeliefertes! – USB-Netzteil. Mittig am ca. 60cm langen Kabel ist eine Schalter mit 4 Tasten angebracht:

  • Lampe ein / aus
  • Farbtemperatur: normal / kalt / warm
  • Helligkeit in 10 Stufen rauf / runter

Schnell war die Lampe am iMac angebracht (sogar die Kamera am oberen Bildschirmrand bleibt dabei uneingeschränkt nutzbar!) und angeschlossen. Den Schalter habe ich mit einem kleinen Pad “Pattafix” (auch so eine Kaufempfehlung!) rechts hinten am iMac befestigt, so dass die ganze Installation unsichtbar ist (natürlich bis auf die Lampe selbst).

I’m perfectly happy!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PS: bitte die miese Bildqualität und den unsauberen Monitor zu entschuldigen – das Haus ist gerade Baustelle (Rohrbruch im Keller; Bautrockner laufen …) und der Staub kriecht durch die kleinsten Ritzen.

Cube NuRoad EXC im natürlichen Habitat

Auch wenn mir das Cannondale TopStone als Gravel-Bike wesentlich lieber ist und mich die Sitzposition auf dem EXC inzwischen massiv ärgert – ich mags noch immer. Frage mich allerdings, wie ich auf dem Rad vor zwei Jahren problemlos 500km in 3 Tagen fahren konnte ohne das mir die Beine abgefallen oder die Knie explodiert sind …